English Woman's Journal - Demichelis feiert erfolgreiches RB-Debüt

Demichelis feiert erfolgreiches RB-Debüt


Demichelis feiert erfolgreiches RB-Debüt
Demichelis feiert erfolgreiches RB-Debüt / Foto: Harald Tittel - picture-alliance/dpa/SID

Lockerer Aufgalopp zum Auftakt: Martin Demichelis hat ein erfolgreiches Pflichtspieldebüt als Trainer von RB Leipzig gefeiert. Der Fußball-Bundesligist gewann in der ersten Runde des DFB-Pokals 6:0 (3:0) beim Regionalligisten Eintracht Trier. Zum Ligastart in einer Woche treffen die Sachsen auf Borussia Mönchengladbach.

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Brajan Gruda (2.), Willi Orban (6.), der Trierer Gianluca Pelzer per Eigentor (45.+2), Conrad Harder (76.), Antonio Nusa (90.+2) und Ezechiel Banzuzi (90.+5) trafen für die Leipziger, die in der Sommerpause mit zwei Personalien für Schlagzeilen gesorgt hatten. Der 45 Jahre alte Argentinier Demichelis, zwischen 2003 und 2011 Profi bei Bayern München, trat die Nachfolge des entlassenen Ole Werner an. Jungstar Yan Diomande wurde für eine Rekordsumme (zwischen 125 und 140 Million Euro) zu Real Madrid transferiert.

Nach der geplatzten Verpflichtung von Said El Mala vom 1. FC Köln suchen die Leipziger weiter nach Verstärkungen. Spekuliert wird über Christopher Nkunku, Nick Woltemade und Jaden Sancho. In Tier musste RB ohne die Neuzugänge Oerjan Nyland und Maxime Esteve auskommen. Zudem fehlten Assan Ouédraogo, Christoph Baumgartner und Romulo. Trotz der Ausfälle hatte Demichelis vor der Partie einen soliden Auftritt seiner Mannschaft gefordert: "Ich erwarte von uns ein seriöses Spiel - mit und gegen den Ball."

Die Gäste dominierten sofort die Partie vor 9000 Zuschauern im ausverkauften Moselstadion. Gruda brachte RB nach Vorarbeit von Ezechiel Banzuzi früh in Führung, Orban legte wenig später per Abstauber nach. Die Gastgeber schafften es kaum aus der eigenen Hälfte und waren mit dem Zwei-Tore-Rückstand nach einer Viertelstunde noch gut bedient.

Nach knapp 20 Minuten schalteten die Leipziger einen Gang zurück und ließen Trier besser ins Spiel kommen. Demichelis gefiel das nicht sonderlich. Der Coach forderte von der Seitenlinie eine höhere Schlagzahl. Da die Trierer aber besser als in der Anfangsphase verteidigten, wartete Demichelis lange vergeblich auf einen weiteren Treffer. Erst als Pelzer einen Schuss von Ridle Baku ins eigene Tor lenkte, durfte Leipzig wieder jubeln.

Im zweiten Durchgang ließ es Leipzig lange Zeit schleifen, es passierte so gut wie nichts. Nach rund einer Stunde brachte Demichelis vier Neue, darunter Neuzugang Rocco Reitz.

O.Jonstone--EWJ

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