English Woman's Journal - Flag-Football: Vollmer sieht gute Chancen auf olympische Zukunft

Flag-Football: Vollmer sieht gute Chancen auf olympische Zukunft


Flag-Football: Vollmer sieht gute Chancen auf olympische Zukunft
Flag-Football: Vollmer sieht gute Chancen auf olympische Zukunft / Foto: Alex Kraus - picture alliance/AP Photo/SID

Der zweimalige Super-Bowl-Champion Sebastian Vollmer (42) blickt optimistisch in die Zukunft von Flag-Football im olympischen Programm. Er bewertet die Wahrscheinlichkeit, dass die Sportart, die bei den Sommerspielen 2028 in Los Angeles ihr Olympia-Debüt geben wird, auch vier Jahre später in Brisbane dabei ist, als "sehr hoch". "Es kommt natürlich ein bisschen auf die Performance an und wie es aufgenommen wird", sagte Vollmer im SID-Interview im Rahmen der Flag-Football-WM in Düsseldorf.

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Die kontaktarme und dynamische Variante des American Football wurde vom Organisationskomitee der USA als Teil des Programms für Los Angeles vorgeschlagen. Seit der Reform der Olympic Agenda im Jahr 2020 dürfen Gastgeberländer eigene Sportarten für die Olympischen Spiele empfehlen. So hatte etwa Breaking 2024 den Weg zu den Spielen in Paris gefunden. In Los Angeles wird der Tanzsport jedoch nicht mehr dabei sein. Um ein ähnliches Schicksal für Flag-Football zu vermeiden, will Vollmer die sich bietende Chance "unbedingt nutzen".

Neben seiner Rolle als Repräsentant der New England Patriots fungiert Vollmer als globaler Botschafter der National Football League (NFL) für Flag-Football. 2024 hatten die Patriots gemeinsam mit der Stadt Düsseldorf auf der Bezirkssportanlage Garath ein eigenes Flag-Football-Feld errichtet, das nach dem ehemaligen Left Tackle der Düsseldorf Panther benannt wurde. Dort wurde am vergangenen Wochenende die Flag-Football-WM ausgetragen.

Weltmeister bei den Frauen wurde Kanada, das die US-amerikanischen Frauen nach drei Titeln in Folge entzauberte. Bei den Männern wurden die USA ihrer Favoritenrolle gerecht. Die Frauen des American Football Verbandes Deutschland (AFVD) belegten Platz fünf. Die Männer mussten sich mit Platz acht begnügen.

F.McKenzie--EWJ

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