English Woman's Journal - Sieg auf der längsten Etappe: Vollering übernimmt Gesamtführung

Sieg auf der längsten Etappe: Vollering übernimmt Gesamtführung


Sieg auf der längsten Etappe: Vollering übernimmt Gesamtführung
Sieg auf der längsten Etappe: Vollering übernimmt Gesamtführung / Foto: NICOLAS TUCAT - SID

Demi Vollering hat die längste Etappe der diesjährigen Tour de France der Frauen gewonnen und das Gelbe Trikot erobert. Die Niederländerin (FDJ United-Suez) setzte sich auf dem vorletzten Teilstück nach 175 Kilometern in Nizza vor Elisa Longo Borghini (Italien/UAE Team L'IMAD) und der bisherigen Führenden Kasia Niewiadoma aus Polen (Canyon/SRAM/jeweils +0:17 Minuten) durch.

Textgröße ändern:

Vollering gelang rund sechs Kilometer vor dem Ziel die entscheidende Attacke und feierte ihren zweiten Tagessieg bei der diesjährigen Tour. Vor den abschließenden 99,2 Kilometern am Sonntag mit Start und Ziel in Nizza beträgt der Vorsprung von Vollering, schon 2023 Gesamtsiegerin, acht Sekunden auf Niewiadoma. Die Polin hatte sich erst am Freitag mit dem Sieg am Mont Ventoux Platz eins in der Gesamtwertung gesichert. Die Rosenheimerin Antonia Niedermaier belegte den elften Platz und bleibt damit im Weißen Trikot.

Unmittelbar vor dem Start war Titelverteidigerin Pauline Ferrand-Prévot ausgestiegen. Wie ihr Team Visma-Lease a Bike mitteilte, habe sich die Französin am Morgen unwohl gefühlt. Die Entscheidung sei in Absprache mit dem medizinischen Personal beschlossen worden. Chancen auf die erfolgreiche Titelverteidigung hatte Ferrand-Prévot angesichtes ihres großen Rückstandes nicht mehr.

Nach 30 Kilometern setzten sich die Französin Maeva Squiban (UAE Team L'IMAD) und Loes Adegeest aus den Niederlanden (Lidl-Trek) an der Spitze ab, zwischenzeitlich lag das Duo sechs Minuten vor dem Peloton. Nach der vorletzten Bergwertung der vierten Kategorie lag das Hauptfeld dann nur noch rund 60 Sekunden zurück - und Squiban stürzte in der Abfahrt. Damit war nur noch Adegeest vorne, neun Kilometer vor dem Ziel war aber auch ihre Flucht vorbei. Dann nutzte Vollering ihre Chance.

L.Scott--EWJ

Empfohlen

Nach 2:0-Führung: Wamser ernüchtert die Bayern-Frauen

Ernüchterung in Unterhaching: Die Fußballerinnen des FC Bayern haben zum Start in die neue Champions-League-Saison einen ersten Dämpfer kassiert. Die Mannschaft von Trainer José Barcala gab bei ihrem ersten Pflichtspiel in ihrer neuen Europapokal-Heimat auch wegen eines späten Treffers von Nationalspielerin Carlotta Wamser (86.) eine 2:0-Führung aus der Hand und kam gegen den englischen Double-Gewinner Manchester City nur zu einem 2:2 (2:1).

Volleyballer scheiden im EM-Viertelfinale aus

Die deutschen Volleyballer haben bei der Europameisterschaft eine Sensation gegen Polen verpasst und sind im Viertelfinale ausgeschieden. Die Mannschaft von Bundestrainer Massimo Botti verlor am Dienstag im bulgarischen Sofia 0:3 (23:25, 17:25, 17:25) gegen den Titelverteidiger und Weltranglistenersten. Bester Scorer für Deutschland war Erik Röhrs mit zwölf Punkten.

München und NRW-Städte bei deutscher Olympia-Bewerbung vorn

Im Rennen um den deutschen Olympia-Bewerber hat München kurz vor der entscheidenden Abstimmung hauchdünn die Nase vorn - vor der Region Köln/Rhein-Ruhr. Berlins Bewerbung schneidet im Bericht der Evaluierungskommission mit Abstand am schlechtesten ab, wie der Sport-Informations-Dienst (SID) am Dienstag berichtete. Der Kommissionsbericht ist ein wesentlicher Faktor für die am Samstag erwartete Abstimmung innerhalb des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB).

DOSB: Kommission sieht München dicht vor Köln/Rhein-Ruhr

München und Köln/Rhein-Ruhr "sehr gut" und dicht beieinander, Berlin abgeschlagen: Im nationalen Wettstreit um die Rolle des deutschen Olympiabewerbers um Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 spricht vor der Wahl am Samstag alles für einen Zweikampf zwischen Süd und West - die Hauptstadt steckt faktisch in der Rolle des krassen Außenseiters. Diesen Schluss legt der am Dienstagabend veröffentlichte Bericht der Evaluierungskommission nahe, dessen Ergebnisse für die Stimmberechtigten bei der Abstimmung in Baden-Baden allerdings nicht bindend sind.

Textgröße ändern: