English Woman's Journal - "Das ist Unsinn": Zverev kritisiert Masters-Format

"Das ist Unsinn": Zverev kritisiert Masters-Format


"Das ist Unsinn": Zverev kritisiert Masters-Format
"Das ist Unsinn": Zverev kritisiert Masters-Format / Foto: Minas Panagiotakis - AFP

In Abwesenheit zahlreicher Top-Stars hat Alexander Zverev vor dem Auftakt des Masters in Montreal seine Kritik am Format der 1000er-Turniere erneuert. Die Absagen, etwa von Jannik Sinner oder Novak Djokovic, seien "ein Ergebnis des zweiwöchigen Masters-Events. Ich denke, es ist für einige Spieler einfach zu lang, zu viel vor den US Open", sagte Zverev. Er hält auch von finanziellen Anreizen nichts. Zuvor war über Sanktionen oder Bonuszahlungen diskutiert worden, um die Top-Spieler zu einer Teilnahme zu bewegen.

Textgröße ändern:

"Das ist keine Raketenwissenschaft", sagte der French-Open-Sieger: "Wir bekommen am Ende des Jahres Prämien, wenn wir alle neun Masters-Turniere spielen. Glaubst du, Novak interessiert es, ob er einen größeren Bonus bekommt? Ich schätze, der Typ hat - wenn ich raten müsste - weit über 400 Millionen auf seinem Bankkonto. Ich bin mir nicht sicher, ob ihm 50.000 mehr oder weniger etwas ausmachen würden."

Nach Ansicht des Hamburgers ließen sich erschöpfte Spieler eher wieder für Turniere begeistern, wenn die Masters-Turniere, die mittlerweile auf elf, zwölf oder sogar 13 Tage angewachsen sind, wieder auf eine Woche verkürzt würden - so wie vor 2023. "Wenn man uns zwingt, während der Grand-Slam-Turniere zweieinhalb bis drei Wochen unterwegs zu sein, und dasselbe gilt dann auch für die Masters-Turniere, kann man uns nicht zwingen, zu spielen", sagte er: "Tut mir leid, das ist Unsinn."

Schon in der Vergangenheit hatte Zverev seine Bedenken am Modus der prestigeträchtigsten ATP-Turniere hinter den Grand Slams geäußert. Nun habe er auch selbst überlegt, das Turnier in Montreal, in das er als topgesetzter Spieler geht, auszulassen. Doch er brauche Matches und den Wettbewerb. Er rechne zwar nicht unbedingt mit seinem besten Tennis in Montreal, wolle sich aber über Cincinnati in Form bringen, um bei den Ende August beginnenden US Open seinen Leistungszenit zu erreichen.

L.Scott--EWJ

Empfohlen

Champions League: Füchse verlieren Topspiel bei Veszprem

Die personell gebeutelten Füchse Berlin haben in der Champions League Moral bewiesen, eine weitere Niederlage aber nicht abwenden können. Beim makellosen Klub-Weltmeister KC Veszprem verlor das Team von Trainer Nicolej Krickau mit 35:39 (13:20) und vergab damit die letzte Chance auf den Gruppensieg. Schon vor dem Spiel war Berlin für die Hauptrunde qualifiziert, in dieser fehlen dann aber die in Ungarn verlorenen Punkte.

Neuer zurück im Bayern-Tor - Kompany auf der Bank

Mit Manuel Neuer und Vincent Kompany, aber auch ohne Joshua Kimmich geht der FC Bayern in den Champions-League-Kracher gegen Vorjahresfinalist FC Arsenal (21.00 Uhr/DAZN). Kapitän Neuer hat seine Fußblessur ebenso auskuriert wie Trainer Kompany seinen Virusinfekt. Kimmich dagegen fehlt wegen eines "Trauerfalls im engsten Familienkreis", wie die Münchner bereits einige Stunden vor dem Anpfiff des Topspiels mitteilten.

Grand Départ 2029: Tschechien macht Deutschland Konkurrenz

Die deutsche Bewerbung für den Grand Départ der Tour de France 2029 erhält Konkurrenz aus Tschechien. Wie das Nachrichtenportal sport.cz berichtete, forciert das Nachbarland ebenfalls die Austragung des Starts der Frankreich-Rundfahrt in drei Jahren. Tour-Direktor Christian Prudhomme soll sich während der Streckenbesichtigung begeistert gezeigt haben, hieß es.

Tipps und Anekdoten: Klopp stellt sich Fragen auf Kinder-PK

Wie ist er so ein guter Trainer geworden? Wer ist der beste Spieler, den er je trainieren durfte? Und haben ihn schonmal Fans verfolgt? Jürgen Klopp hat sich am Mittwoch auf dem DFB-Campus in Frankfurt am Main einem ungewöhnlichen Fragenhagel gestellt. Auf einer Kinder-Pressekonferenz im Rahmen des vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) organisierten Projekts "Der beste Tag" beantwortete der Bundestrainer zahlreiche außergewöhnliche Fragen. Das Projekt fand am Mittwoch zum 100. Mal statt.

Textgröße ändern: