English Woman's Journal - Italien sucht den Neuanfang

Italien sucht den Neuanfang


Italien sucht den Neuanfang
Italien sucht den Neuanfang / Foto: MICHAEL OWENS - SID

Der chaotische Umbruch beim viermaligen Fußball-Weltmeister Italien geht in die nächste Runde. Der frühere Nationalspieler Giorgio Chiellini wurde zunächst als neuer Sportdirektor gehandelt, doch der ehemalige Europameister zeigt kein Interesse. "Ich möchte klarstellen, dass ich mit meiner Rolle bei Juventus glücklich bin und Giovanni Carnevali in seiner Funktion unterstützen möchte", sagte der frühere Nationalspieler.

Textgröße ändern:

Der langjährige Innenverteidiger absolvierte 117 Länderspiele und führte die Squadra Azzurra 2021 als Kapitän unter Roberto Mancini zum EM-Titel. Der studierte Wirtschaftswissenschaftler arbeitet als Manager bei seinem früheren Verein Juventus Turin. Mancini und Antonio Conte gelten nach einigen Absagen als mögliche neue Nationaltrainer.

Die Entscheidung wird laut Medien innerhalb der kommenden zwei bis drei Tage erwartet. Der Verbandsvorstand will sich auf seiner Sitzung am Dienstag mit der Personalie befassen. Das Bemühen um Starcoach Pep Guardiola war ebenso ins Leere gelaufen wie jenes um Carlo Ancelotti (Brasilien). Die Alternative Andrea Pirlo war wegen der Zusammenarbeit des einstigen Mittelfeld-Genies mit einem russischen Wettanbieter keine.

In Folge des Scheiterns ihres Bemühens um Pirlo traten die erst vor gut zwei Wochen verpflichteten Sportdirektoren Paolo Maldini und Leonardo zurück. Der ebenfalls erst seit gut einem Monat amtierende Verbandspräsident Giovanni Malago steht vor einem Scherbenhaufen. "Italien muss neu gegründet werden", kommentierte die Gazzetta.

Begleitet wird die Trainersuche von einem öffentlichen Schlagabtausch zwischen Sportminister Andrea Abodi und Malago. Abodi bescheinigte dem Verbandschef, dieser gebe eine "unschöne Figur" ab. Malago konterte, nicht jeder könne über Fehler anderer urteilen.

St.Reid--EWJ

Empfohlen

Kane trifft: Aber Bayern verpasst Sieg gegen Arsenal

Dank Torgarant Harry Kane schnuppert der FC Bayern im Champions-League-Kracher gegen den FC Arsenal am Sieg - kassiert in der Schlussphase aber den Ausgleich.

Nach Klatsche von München: Leipzig verliert auch bei Real

Lehrstunde im Bernabéu: Nach der Schmach von München hat RB Leipzig auch in der Champions League einen herben Dämpfer kassiert. Trotz einer Leistungssteigerung unterlag die Mannschaft von Trainer Martín Demichelis am Mittwoch den Königsklassen-Kracher beim Star-Ensemble von Real Madrid mit 1:4 (0:1). Obwohl sich die Sachsen vier Tage nach dem 1:6 in der Bundesliga beim FC Bayern verbessert zeigten, steigt der Druck im Kampf um das Weiterkommen.

Kane trifft: Aber Bayern verpasst Ausrufezeichen

Der FC Bayern hat an einem glanzvollen Europacup-Abend ein dickes Ausrufezeichen verpasst. Der deutsche Rekordmeister musste sich in einem umkämpften Champions-League-Gipfel gegen den FC Arsenal am Ende mit einem 2:2 (1:1) begnügen. Mit bisher nur fünf Punkten aus drei Spielen hinken die Münchner in der Ligaphase bisher noch den Erwartungen hinterher - und in zwei Wochen wartet bei Atlético Madrid im Finalstadion von 2027 schon die nächste große Herausforderung auf die Münchner.

Torserie in zehn Spielen: Kane mit Klubrekord

Torgarant Harry Kane vom FC Bayern hat im Champions-League-Spiel gegen seinen Jugendverein FC Arsenal einen Klubrekord aufgestellt. Der englische Stürmerstar traf im zehnten Spiel der Königsklasse in Serie für die Münchner - länger war auf Europas größter Bühne im Vereinsfußball einzig Cristiano Ronaldo erfolgreich.

Textgröße ändern: