English Woman's Journal - "Finde keine Worte": Knicks nach 53 Jahren wieder NBA-Champion

"Finde keine Worte": Knicks nach 53 Jahren wieder NBA-Champion


"Finde keine Worte": Knicks nach 53 Jahren wieder NBA-Champion

Der erste Matchball sitzt, die ewig lange Durststrecke ist vorbei: Die New York Knicks mit dem deutschen Basketballprofi Ariel Hukporti haben sich zum ersten Mal seit 1973 wieder zum NBA-Champion gekrönt. Durch einen 94:90-Sieg gegen die San Antonio Spurs in Spiel fünf der Finals gewann das Team aus dem Big Apple die Best-of-seven-Serie mit 4:1. Vor allem der überragende Starspieler Jalen Brunson sicherte New York den insgesamt dritten Titel der Franchise-Geschichte.

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Der in Stralsund geborene Ersatzspieler Hukporti, der in der entscheidenden Partie 1:51 Minuten mitspielte, stieg durch den Titel seiner Mannschaft in einen elitären Kreis auf: Als erst dritter Deutscher nach Dirk Nowitzki (2011/Dallas Mavericks) und Isaiah Hartenstein (2025/Oklahoma City Thunder) gewann er die Larry O'Brien Trophy des NBA-Champions. In Spiel vier, als die Knicks durch ein historisches 29-Punkte-Comeback den Weg zum Titel geebnet hatten, hatte er seine erste Einsatzzeit in den Finals gesammelt, nun verbuchte er erneut einen Kurzeinsatz.

"Ich finde keine Worte. Es ist alles, von dem ich je geträumt habe", sagte sein Mitspieler Brunson, der als wertvollster Spieler (MVP) der Finalserie ausgezeichnet wurde, bei ESPN und rang mit den Tränen: "Ich weiß nicht, was ich fühle. Was auch immer man uns in den Weg wirft, wir finden einen Weg. Jedes verdammte Mal, wenn wir das Feld betreten."

Auf dem Parkett hatten sich beide Mannschaften zu Beginn einen harten Kampf mit guter Defensivarbeit geliefert, auf den Rängen verfolgten prominente Gäste wie Prinz Harry, Ben Stiller und Timothée Chalamet gespannt den Showdown. Bis zu den ersten Zählern der Partie durch Spurs-Superstar Victor Wembanyama dauerte es über zwei Minuten. Auch unter dem eigenen Korb räumte der Franzose ordentlich ab und beendete die Partie mit 19 Punkten, 14 Rebounds und fünf Blocks.

Doch San Antonio erlebte ein bitteres Déjà vu: Die Spurs zogen zunächst davon und führten früh im zweiten Viertel mit 16 Punkten (31:15). Doch diesmal fanden die Knicks ihren Rhythmus deutlich früher, starteten die Aufholjagd noch vor der Halbzeitpause und gingen mit einem 37:42 in die Kabine. Dann drehte Brunson spät auf.

Nachdem die Gastgeber offensiv wieder in die Spur fanden und die Führung wieder ausbauten, ließen sie New York erneut zurück ins Spiel. Noch im vierten Viertel betrug die Führung zehn Punkte, ehe der überragende Brunson (45 Punkte) aufdrehte, gut fünf Minuten vor dem Ende ausglich und kurz darauf mit Freiwürfen für die Führung sorgte. Nach erfolgreichen Freiwürfen von OG Anunoby 21 Sekunden vor dem Ende setzten sich die Knicks entscheidend ab - und gaben den Startschuss zur Titelparty.

D.Findlay--EWJ

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