English Woman's Journal - Alba glückt Comeback - Auch Bonn im Halbfinale

Alba glückt Comeback - Auch Bonn im Halbfinale


Alba glückt Comeback - Auch Bonn im Halbfinale

Im entscheidenden fünften Spiel hat Alba Berlin den Kopf aus der Schlinge gezogen und ist nach einem Jahr Pause ins Playoff-Halbfinale der Basketball-Bundesliga eingezogen. Vor einem frenetischen Heimpublikum bezwang das Team von Headcoach Pedro Calles den Außenseiter Rasta Vechta mit 98:89 (50:40) und entschied die Best-of-five-Serie mit 3:2 für sich. Dem Hauptrundenzweiten gelang damit das Comeback, nachdem Berlin in der Serie zuvor bereits mit 1:2 gegen die Niedersachsen zurückgelegen hatte.

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Auf dem Weg zur ersten Meisterschaft seit 2021 kommt es nun zur Neuauflage des Pokalfinals gegen die BMA365 Bamberg Baskets - im Februar ging Alba als Verlierer vom Court. Im anderen Halbfinale bekommt es Meister Bayern München mit den Telekom Baskets Bonn zu tun. Ebenfalls beim Serien-Stand von 2:2 drehten die Bonner gegen die Würzburg Baskets am Mittwochabend einen Pausenrückstand in ein 66:63 (22:30).

Albas "Endspiel" in der Berliner Arena wollten sich zuvor 8867 Fans nicht entgehen lassen. Auch Weltmeister Johannes Thiemann war gekommen, um sein Ex-Team anzufeuern. Und die Gastgeber zeigten erneut das "Vertrauen" in das eigene Spiel, wie Headcoach Calles nach dem Auswärtserfolg am Sonntag analysiert hatte.

Beim Stand von 9:9 nahm der Hauptrundenzweite Fahrt auf und gab die Führung bis zum Schluss nicht mehr her. Der 20 Jahre alte Berliner Jack Kayil, der bereits für die NBA gehandelt wird, übernahm mit 20 Punkten Verantwortung. Auch der isländische Spielmacher Martin Hermannsson war mit 19 Punkten erneut kaum zu stoppen.

Auf Seiten von Vechta stemmte sich Alonso Verge mit 19 Punkten vergeblich gegen die Niederlage, das Team des zweitbesten Werfers der Hauptrunde konnte das zweite Viertelfinal-Aus in Serie nicht abwenden.

Ein Turnaround gelang derweil den Telekom Baskets Bonn in ihrem Entscheidungsspiel vor eigenem Publikum. "Wir müssen mit Herz, Energie und dem nötigen Fokus auftreten", hatte Headcoach Marko Stankovic seinem Team für das fünfte Viertelfinalspiel vor 6000 Fans mitgegeben.

Doch erst nach der Pause schien seine Mannschaft dem Druck gewachsen. Der erfahrene Center Michael Kessens ging mit 16 Punkten voran und leistet seinen Betrag, dass Bonn im Krimi bestand und damit erstmal seit drei Jahren ins Halbfinale einzog.

S.Smith--EWJ

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