English Woman's Journal - Seider: "Haben im Moment keine wirkliche Identität"

Seider: "Haben im Moment keine wirkliche Identität"


Seider: "Haben im Moment keine wirkliche Identität"
Seider: "Haben im Moment keine wirkliche Identität" / Foto: ENNIO LEANZA - SID

Moritz Seider hat nach dem Vorrundenabschluss der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft bei der WM in der Schweiz ein kritisches Fazit gezogen. "Ich weiß nicht, ob es ein Rückschritt war. Aber wir befinden uns in einer schwierigen Phase. Ich finde, wir haben im Moment keine wirkliche Identität, die uns auszeichnet", sagte der Kapitän nach dem 6:3-Sieg gegen Großbritannien dem SID.

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Das deutsche Team käme nur noch ins Viertelfinale, wenn Lettland am Dienstag (12.20 Uhr) gegen Außenseiter Ungarn verlieren sollte. "Ich weiß nicht, ob es verdient wäre. So ehrlich muss man sein", sagte der NHL-Star, der sich über eine verpasste Chance ärgerte. "Es wäre sehr viel mehr drin gewesen", meinte Seider mit Blick auf die weniger prominent besetzten Kader der Topnationen: "Es ist sehr frustrierend, sehr bitter. Die Erwartung von jedem war wesentlich höher als der Ist-Zustand."

Man sei "auf einem ähnlichen Niveau wie letztes Jahr", sagte er mit Blick auf das Vorrunden-Aus 2025 in Dänemark, "der Anspruch sollte sein, dass wir in den Top acht vertreten sind, das ist auch absolut machbar." Das Team von Bundestrainer Harold Kreis, vor drei Jahren noch Vizeweltmeister, gewann lediglich gegen die Außenseiter Österreich (6:2), Ungarn (6:2) und Großbritannien. Dem standen Niederlagen gegen Finnland (1:3), Lettland (0:2), Gastgeber Schweiz (1:6) und den schwach besetzten Olympiasieger und Titelverteidiger USA (3:4 nach Penaltyschießen) gegenüber.

P.Munro--EWJ

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