English Woman's Journal - "Gar nicht schlafen": Paderborn in Ekstase

"Gar nicht schlafen": Paderborn in Ekstase


"Gar nicht schlafen": Paderborn in Ekstase
"Gar nicht schlafen": Paderborn in Ekstase / Foto: Swen Pförtner - picture-alliance/dpa/SID

Siegtorschütze Laurin Curda kündigte inmitten der freudetrunkenen Anhänger auf dem Rasen eine schlaflose Nacht an, ehe die Aufstiegshelden ihren Trainer Ralf Kettemann mit Bier begossen. "Ich kann es noch nicht glauben", sagte Curda: "Wahnsinn, was hier abgeht. Das kennt man nur aus dem Fernsehen und plötzlich ist man mittendrin. Als kleiner Junge ist das ein Traum und der geht nun in Erfüllung." Er werde bis zur offiziellen Party am Rathaus am Dienstag um 17 Uhr "wahrscheinlich gar nicht schlafen".

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Tausende Anhänger hatten nach dem 2:1 (1:1, 1:1) nach Verlängerung im Relegations-Rückspiel gegen den VfL Wolfsburg geordnet den Rasen gestürmt und das Spielfeld zur Partyzone gemacht. "Es ist mit das Schönste. Es ist einfach pure Freude, ein schönes Gefühl", sagte Ausgleichstorschütze Bilbija. Es sei "einfach unfassbar" und "einmalig", schwärmte Torhüter Dennis Seimen bei Sat.1. Die Mannschaft habe sich den dritten Aufstieg der Vereinsgeschichte "verdient" und "genieße die Feierstimmung".

Sein Trainer brauchte derweil erstmal Ruhe, verschwand kurz nach Abpfiff für einige Minuten in der Kabine. Bei der Rückkehr auf den Rasen folgte gleich die obligatorische Bierdusche. "Es ist schwer zu beschreiben. Ich habe kurz Ruhe gebraucht. Es war sehr intensiv und tough", sagte Kettemann bei Sky: "Es war surreal. Ich musste mir einen Moment gönnen, um durchzuatmen." Nun sei erstmal Feiern angesagt, ehe die Planung für die Bundesliga beginne.

"Aufgestiegen ist der Verein schon zweimal, aber dringeblieben ist er noch nicht", betonte der Coach: "Da müssen wir kluge Entscheidungen treffen." Der Schlüssel zum Aufstieg sei gewesen, dass der SCP "eine Mannschaft" gewesen sei, erklärte Vereinsurgestein Sven Michel: "Wir sind ein Riesenteam, jeder steht für jeden ein." Man werde "erst in vielen Jahren begreifen, was wir geleistet haben".

M.Stevenson--EWJ

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