English Woman's Journal - Überragend am Berg: Vingegaard übernimmt beim Giro Rosa

Überragend am Berg: Vingegaard übernimmt beim Giro Rosa


Überragend am Berg: Vingegaard übernimmt beim Giro Rosa
Überragend am Berg: Vingegaard übernimmt beim Giro Rosa / Foto: Luca Bettini - SID

Topfavorit Jonas Vingegaard ist beim großen Giro-Kräftemessen im Aostatal ins Rosa Trikot geklettert. Der Däne feierte auf der schweren Alpenetappe am Samstag mit der Bergankunft im Skiressort Pila seinen dritten Tagessieg und übernahm die Gesamtführung. Der 29-Jährige geht nun mit perfekter Ausgangsposition und mehr als zwei Minuten Vorsprung in die Schlusswoche der Italien-Rundfahrt.

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Vingegaard, zweimaliger Tour- und einmaliger Vuelta-Sieger, liegt damit auf Kurs, als erst achter Radprofi der Geschichte alle drei großen Landesrundfahrten in seiner Karriere zu gewinnen. Zuletzt hatte Chris Froome 2018 seine Sammlung komplettiert. Tadej Pogacar fehlt der Vuelta-Sieg.

Auf den 133 km mit 4209 Aufwärtsmetern und fünf Bergwertungen, drei davon aus der 1. Kategorie, war der Kapitän des Teams Visma-Lease a Bike wie erwartet der klar stärkste Fahrer und kam mit der drückenden Hitze bestens zurecht. Am Schlussanstieg hinauf ins Ziel auf 1789 m Höhe trat Vingegaard im Blauen Trikot des besten Bergfahrers entscheidend an und setzte sich schließlich mit 49 Sekunden auf den Österreicher Felix Gall (Decathlon-CGM CMA) durch, der zum dritten Mal bei einem Vingegaard-Etappensieg Zweiter wurde. Platz drei ging an den früheren Giro-Sieger Jai Hindley (Australien/+58 Sekunden) vom deutschen Team Red Bull-Bora-hansgrohe.

Der Portugiese Afonso Eulálio (Bahrain Victorious), der auf der fünften Etappe die Gesamtführung übernommen hatte, musste neun Kilometer vor dem Ziel abreißen lassen und kam mit 2:48 Minuten Rückstand ins Ziel. Im Gesamtklassement liegt Eulálio 2:26 Minuten hinter Vingegaard auf Platz zwei, Gall ist Dritter (+2:50 Minuten).

Auf der 15. Etappe über 157 km nach Mailand rücken am Sonntag noch einmal die Sprinter in den Mittelpunkt. Nach dem letzten Ruhetag am Montag beginnt dann die entscheidende letzte Giro-Woche, die schwere Etappen in den Dolomiten bietet.

Ch.Anderson--EWJ

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