English Woman's Journal - Lustrinelli neuer Trainer von Union Berlin

Lustrinelli neuer Trainer von Union Berlin


Lustrinelli neuer Trainer von Union Berlin
Lustrinelli neuer Trainer von Union Berlin / Foto: © 1. FC Union Berlin/SID

Wieder ein Schweizer als Chef in Köpenick: Mauro Lustrinelli soll Union Berlin als Nachfolger von Trainer-Pionierin Marie-Louise Eta in eine erfolgreiche Zukunft führen. Wie der Klub am Donnerstag mitteilte, übernimmt der einstige Assistent von Union-Ikone Urs Fischer zur Spielzeit 2026/2027 als Chefcoach. Vor allem soll der 50-Jährige dem eisernen Spielstil ein fußballerisches Upgrade verpassen.

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"Union ist ein besonderer Verein mit klaren Werten und ehrlichen Menschen. Ich bin hoch motiviert und voller Vorfreude, um gemeinsam mit den Gremien, den Mitarbeitern, den Fans und natürlich mit der Mannschaft eine neue Reise zu beginnen", sagte Lustrinelli, der den Aufsteiger FC Thun jüngst völlig überraschend zur Meisterschaft in seiner Heimat geführt hatte. Laut Sky soll Union rund eine Million Euro Ablöse an Thun überweisen, wo der Coach noch einen bis 2028 gültigen Vertrag hatte. Union selbst machte zur Laufzeit des Kontrakts wie üblich keine Angaben.

Lustrinelli habe "in den vergangenen Jahren gezeigt, wie er Mannschaften formen und weiterentwickeln kann. Der Meistertitel mit einem Aufsteiger spricht für seine fachliche Qualität, aber auch für seine Fähigkeit, eine Gruppe zu führen und zu begeistern", sagte Gecshäftsfüherer Horst Heldt: "Zudem entspricht seine Art, Fußball spielen zu lassen, unseren Vorstellungen. Wir wollen aktiver spielen, verstärkt junge Spieler integrieren und gemeinsam erfolgreich sein"

Bei Union beerbt Lustrinelli Interimslösung Eta, die als erste Cheftrainerin der Männer-Bundesliga Geschichte geschrieben hatte und letztlich zum Ende der abgelaufenen Saison den Klassenerhalt perfekt machte. Zuvor hatten sich die Berliner im April nach einer schwachen Rückrunde von Trainer Steffen Baumgart getrennt.

Lustrinelli, der in der Vergangenheit unter anderem bei den U-Mannschaften des Schweizerischen Fußballverbandes tätig war, arbeitete seit 2022 in Thun. Mit dem Klub war er erst in der Saison 2024/2025 in die Super League aufgestiegen, ehe er in der abgelaufenen Spielzeit sensationell den Titel gewann. Nach dem beeindruckenden Coup war er auch von Klubs aus Italien umworben worden.

Gutes Omen für Union: Lustrinelli war in Thun zum Anfang seiner Trainer-Laufbahn in der Saison 2012/2013 bereits Co-Trainer Fischers gewesen - lange bevor jener die Berliner in seiner höchst erfolgreichen Amtszeit (2018 bis 2023) von der 2. Liga in die Champions League führte. Und zur Legende rund um das Stadion An der Alten Försterei wurde.

K.R.Jones--EWJ

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