English Woman's Journal - Berliner Abgeordnetenhaus stimmt für Olympiabewerbung

Berliner Abgeordnetenhaus stimmt für Olympiabewerbung


Berliner Abgeordnetenhaus stimmt für Olympiabewerbung
Berliner Abgeordnetenhaus stimmt für Olympiabewerbung / Foto: Soeren Stache - picture-alliance/dpa/SID

Das Berliner Abgeordnetenhaus hat sich für eine Einreichung des Olympiakonzepts der Hauptstadt beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) ausgesprochen. Bei der Plenarsitzung am Donnerstag stimmten die Fraktionen der CDU, SPD und AfD für einen entsprechenden Antrag der Koalition, Bündnis90/Die Grünen und die Linkspartei waren dagegen. Bis zum 4. Juni muss die Bewerbung beim DOSB eingehen.

Textgröße ändern:

Die Abstimmung im Abgeordnetenhaus ersetzte gewissermaßen einen Bürgerentscheid, der im Gegensatz zu den Mitbewerbern München, Köln/Rhein-Ruhr und Hamburg in Berlin nicht vorgesehen ist. In München (66,4 Prozent) und den NRW-Kommunen (66,0 Prozent) fiel die Zustimmung deutlich aus, in Hamburg steht das Referendum am 31. Mai an.

Deutschland peilt die Austragung der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044 an. Der DOSB entscheidet am 26. September in Baden-Baden, mit wem er sich beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) bewirbt. Die Unterstützung der Bevölkerung ist bei der Entscheidung ein wichtiger Faktor.

"Jeder in den Sportspitzenverbänden, jeder beim DOSB, auch die Vertreter des IOC sagen eines glasklar: Die Stadt mit der größten internationalen Strahlkraft, die Stadt, die als internationale Metropole die größten Chancen hat, sich nicht nur gegen München, Köln und Hamburg, sondern im nächsten Schritt gegen Istanbul, Budapest, Doha und andere große Metropolen durchzusetzen, ist Berlin", sagte Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner.

Bei der Aktuellen Stunde, die der Abstimmung vorausgegangen war, hatte es vor allem mit Blick auf die Kosten deutliche Kritik von den Fraktionen der Linkspartei und von Bündnis 90/Die Grünen gegeben. Jenen entgegnete Wegner: "Ja, wir haben Herausforderungen, ja, wir haben Probleme. Aber wir sind die Stadt, die die größte Wahrscheinlichkeit mit sich bringt, dass Deutschland Olympische Spiele in dieses Land holt." Er glaube "felsenfest daran, dass Berlin gut im Rennen ist".

K.McMillan--EWJ

Empfohlen

FIFA-Machtkampf: Infantino erhält Unterstützung aus Asien

Der von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) anvisierte Sturz Gianni Infantinos wird immer unwahrscheinlicher. Die asiatische Konföderation AFC vollzog im FIFA-Machtkampf eine Kehrtwende und sicherte dem Präsidenten des Weltverbandes ihre Unterstützung für die Wahl im März 2027 in Rabat/Marokko zu. Die AFC hatte sich zunächst mit der UEFA und dem Kontinentalverband für Nord- und Mittelamerika (CONCACAF) gegen Infantinos inzwischen gescheitertes Investorenvorhaben ausgesprochen.

Zwei Tore, drei Assists: Draisaitl glänzt gegen den Meister

Leon Draisaitl war kaum zu halten, sein kongenialer Partner Connor McDavid ebenfalls - und doch mussten die Edmonton Oilers bis ins Penaltyschießen, um den Meister Carolina Hurricanes zu besiegen. 6:5 nach Shootout hieß es am Ende einer denkwürdigen NHL-Partie, in welcher der deutsche Eishockeystar und McDavid jeweils fünf Scorerpunkte sammelten. Beide trafen zweimal und lieferten drei Assists.

Strecke in Austin "inakzeptabel": Verstappen schlägt Alarm

Der viermalige Formel-1-Weltmeister Max Verstappen hat vor der möglichen Titelentscheidung in Austin/Texas die holprige Rennstrecke scharf kritisiert. Der "Circuit of the Americas", auf dem am Wochenende der Große Preis der USA stattfindet, sei "inakzeptabel", sagte der Niederländer vor dem 18. WM-Lauf: "Ich liebe diese Rennstrecke, ich liebe diese Stadt. Es ist eine der schönsten Strecken und einer der besten Orte, an die man kommen kann. Aber die Unebenheiten, die es hier gibt, sind inakzeptabel."

Urteil im Maradona-Prozess am 22. Dezember

Im Prozess um den Tod der argentinischen Fußballlegende Diego Maradona wird das Urteil am 22. Dezember verkündet. Das gab das zuständige Gericht am Donnerstag nach rund sechs Monaten Verhandlungsdauer bekannt. Sieben Mitarbeiter des medizinischen Teams des Weltmeisters von 1986 sind angeklagt. Ihnen wird vorgeworfen, durch fahrlässiges Handeln zum Tod Maradonas beigetragen zu haben.

Textgröße ändern: