English Woman's Journal - Gislason zu seiner DHB-Zukunft: "Keine Wasserstandsmeldungen"

Gislason zu seiner DHB-Zukunft: "Keine Wasserstandsmeldungen"


Gislason zu seiner DHB-Zukunft: "Keine Wasserstandsmeldungen"
Gislason zu seiner DHB-Zukunft: "Keine Wasserstandsmeldungen" / Foto: SEBASTIAN ELIAS UTH - Ritzau Scanpix/SID

Bleibt er oder muss er nach der Heim-WM gehen? Bundestrainer Alfred Gislason hat Fragen zu seiner Zukunft beim Deutschen Handballbund (DHB) abgeblockt. Zum Stand der Verhandlungen über seinen 2027 auslaufenden Vertrag wollte sich der 66-Jährige im Vorfeld der beiden Länderspiele gegen Olympiasieger, Welt- und Europameister Dänemark nicht äußern.

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"Es gibt keine Wasserstandsmeldungen", sagte Gislason bei einem Medientermin am Donnerstag in Köln: "Ich konzentriere mich in dieser Woche voll auf Dänemark und verweise in dieser Frage an Ingo Meckes." Gislason hatte zuletzt seinen Wunsch bekräftigt, über die Heim-WM (13. bis 31. Januar 2027) hinaus mit der Mannschaft weiterarbeiten zu wollen.

DHB-Sportvorstand Meckes hatte Mitte März betont, man wolle sich bei der Entscheidung nicht unter Druck setzen lassen, verwies aber darauf, dass spätestens vor WM-Beginn Klarheit herrschen müsse. "Wir wägen alle Möglichkeiten ab", so Meckes.

In Gislasons Amtszeit seit 2020 gewann das DHB-Team Olympia-Silber 2024 in Paris sowie EM-Silber im Januar 2025. Zuletzt hatte es immer wieder auch Diskussionen über eine mögliche Ablösung des Isländers nach dem kommenden Groß-Turnier gegeben.

Aktuell bereitet Gislason das deutsche Team auf die Dänemark-Testspiele am Freitag (19.30 Uhr) in Kopenhagen und am Sonntag in Köln (15.30 Uhr/beide ProSieben, Joyn und Dyn) vor. Es ist das erste Wiedersehen mit dem dänischen Starensemble um Welthandballer Mathias Gidsel nach dem verlorenen EM-Endspiel (27:34) zu Jahresbeginn.

"Natürlich sind das Testspiele, sogenannte Freundschaftsspiele, aber ich weiß, dass beide Mannschaften Vollgas geben werden. Es werden sehr interessante Spiele, auch für mich", sagte Gislason. Unabhängig vom Ergebnis könne man "viel lernen". Die Dänen seien "ohne Frage das Maß aller Dinge im Welthandball. Wir konzentrieren uns weiter darauf, näher dran zu kommen und besser zu werden, um die Dänen mehr zu fordern."

Dass der bislang letzte deutsche Sieg mehr als zehn Jahre zurückliegt, interessiert Gislason nicht. "Wir beschäftigen uns überhaupt nicht damit. Dass wir so eine Weile nicht gegen Dänemark gewonnen haben, liegt vor allem daran, dass die Dänen richtig gut sind und reihenweise Titel einfahren", so der DHB-Coach. Für ihn geht es darum, "einfach weiterzukommen und dazuzulernen, dafür gibt es keinen besseren Gegner".

N.Macleod--EWJ

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