English Woman's Journal - Olise mit Traumtor: Bayern ringen starke Wolfsburger nieder

Olise mit Traumtor: Bayern ringen starke Wolfsburger nieder


Olise mit Traumtor: Bayern ringen starke Wolfsburger nieder
Olise mit Traumtor: Bayern ringen starke Wolfsburger nieder / Foto: RONNY HARTMANN - SID

Bayern München hat nach dem verpassten Champions-League-Finale die erhoffte Reaktion gezeigt und den VfL Wolfsburg mit einem Dämpfer ins große Abstiegsfinale der Fußball-Bundesliga geschickt. Dank eines Traumtors von Michael Olise bezwang die Mannschaft von Vincent Kompany die abstiegsbedrohten Wölfe in einem umkämpften Spiel mit 1:0 (0:0). Für die Wolfsburger geht es nun im letzten Saisonspiel gegen den FC St. Pauli um alles.

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Da auch St. Pauli am Nachmittag bei RB Leipzig mit 1:2 verlor, spitzt sich im Abstiegskampf alles auf das direkte Duell der beiden Abstiegskandidaten am 34. Spieltag am Millerntor-Stadion (Samstag, 15.30 Uhr/Sky) zu. Wolfsburg und St. Pauli stehen beide bei 26 Punkten, zudem kann auch der 1. FC Heidenheim am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) mit einem Sieg beim 1. FC Köln noch gleichziehen.

Nach dem enttäuschenden Aus im Halbfinale der Champions League gegen Paris Saint-Germain taten sich die Bayern lange schwer, bewiesen dann jedoch Kaltschnäuzigkeit und holten sich Rückenwind für das letzte Saisonhighlight, das DFB-Pokalfinale am 23. Mai gegen den VfB Stuttgart. Beim abschließenden Heimspiel gegen Köln bekommen die Bayern am kommenden Samstag die Meisterschale überreicht. Meister wurden sie bereits am 30. Spieltag.

Harry Kane (36.) vergab nach einem Foul an Olise erstmals in seiner Bundesliga-Karriere einen Strafstoß. Olise (56.) brachte seine Mannschaft anschließend doch noch in Führung.

Die erste gefährliche Aktion der Partie gehörte den Gastgebern: Joakim Maehle flankte in der 7. Minute vor das gegnerische Tor, wo Vinicius Souza aus kurzer Distanz per Kopf abschloss. Bayern-Torwart Jonas Urbig war jedoch ebenfalls mit dem Kopf zur Stelle. Wolfsburg präsentierte sich offensiv deutlich verbessert. Immer wieder gelang es den Niedersachsen, die Abwehrkette der Bayern zu überspielen, während die Münchner in der Anfangsviertelstunde trotz klarer Ballbesitzvorteile nur selten in den gegnerischen Strafraum kamen.

Erst ein Distanzschuss von Tom Bischof aus gut 20 Metern brachte Kamil Grabara erstmals in Bedrängnis, der Ball landete an der Latte (19.). Immer wenn die Wolfsburger, die aus "disziplinarischen Gründen" auf Mohamed Amoura und Kevin Paredes verzichten mussten, den Ball eroberten, schalteten sie blitzschnell um. So auch, als Patrik Wimmer (28.) den Ball erneut per Kopf zentral vor Urbig brachte und Leon Goretzka, der zuvor schmerzhaft am Kopf getroffen worden war, beinahe ein Eigentor unterlief. In dieser Phase waren die Wölfe klar die bessere Mannschaft.

Erst ein Foul von Konstantinos Koulierakis an Olise im Strafraum brachte die Bayern zurück ins Spiel. Doch Kane (36.) setzte den Elfmeter rechts neben das Tor und vergab damit erstmals in der Bundesliga einen Strafstoß. Nach einer starken ersten Hälfte verabschiedete das Wolfsburger Publikum seine Mannschaft mit Applaus in die Kabine.

Die erste gute Chance in der zweiten Hälfte hatte Jamal Musiala (48.), doch Grabara hielt sein Team weiter im Spiel. Dann war es einmal mehr die individuelle Klasse von Olise: Von der rechten Seite zog er traumhaft ins linke Eck ab und ließ Grabara diesmal keine Chance. In der zweiten Hälfte waren die Gäste deutlich dominanter und ließen den Wölfen nicht mehr die Räume, die sie ihnen im ersten Durchgang noch gewährt hatten. Mattias Svanberg traf für Wolfsburg nur den Pfosten (89.).

L.Paterson--EWJ

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