English Woman's Journal - MotoGP: Fußbruch bei Márquez - Folger bei Comeback früh raus

MotoGP: Fußbruch bei Márquez - Folger bei Comeback früh raus


MotoGP: Fußbruch bei Márquez - Folger bei Comeback früh raus
MotoGP: Fußbruch bei Márquez - Folger bei Comeback früh raus / Foto: Loic VENANCE - SID

MotoGP-Weltmeister Marc Márquez hat bei seinem schweren Sturz im Sprint von Le Mans eine Fraktur erlitten und muss unters Messer. Bei seinem Highsider kurz vor Rennende zog sich der spanische Ducati-Pilot einen Bruch des fünften Mittelfußknochens am rechten Fuß zu, wie sein Team mitteilte. Márquez fliegt noch am Samstag nach Madrid, wo er operiert werden soll. Am Sonntag kann er entsprechend nicht starten, auch sein Heimrennen in Barcelona in der kommenden Woche werde der 33-jährige Márquez verpassen.

Textgröße ändern:

Ersatzmann Jonas Folger schied bei seinem Comeback aus. Der 32-Jährige, bei Tech3-KTM für den Spanier Maverick Vinales am Start, stürzte in der zweiten von 13 Runden und musste aufgeben. Den Sieg in Frankreich ging an den Spanier Jorge Martín (Aprilia), ebenfalls auf das Podium schafften es der zweimalige MotoGP-Champion Francesco Bagnaia (Italien/Ducati) und WM-Spitzenreiter Marco Bezzecchi (Italien/Aprilia).

Das Team Tech3 hatte am Montag bekannt gegeben, dass Folger auf der fünften WM-Station für Vinales fahren wird, der sich noch von einer Operation an der Schulter erholt. Es war für den Rennfahrer aus Oberbayern der erste Einsatz in der Königsklasse seit gut drei Jahren, doch nach nur wenigen Kilometern war Schluss. Im Qualifying hatte der Rückkehrer den letzten Platz belegt, im Großen Preis von Frankreich am Sonntag (14.00 Uhr/Sky) darf Folger nochmal ran.

Martín, Weltmeister von 2024, fuhr beim Start von Rang acht an die Spitze vor und setzte sich schnell ab. In Le Mans hatte der 28-Jährige 2023 seinen ersten Sprintsieg geholt, nun gelang ihm der 18. - ein Rekord. Martín hat bei seinen bisherigen drei Sprintstarts in Frankreich immer gewonnen.

O.Jonstone--EWJ

Empfohlen

FIFA-Machtkampf: Infantino erhält Unterstützung aus Asien

Der von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) anvisierte Sturz Gianni Infantinos wird immer unwahrscheinlicher. Die asiatische Konföderation AFC vollzog im FIFA-Machtkampf eine Kehrtwende und sicherte dem Präsidenten des Weltverbandes ihre Unterstützung für die Wahl im März 2027 in Rabat/Marokko zu. Die AFC hatte sich zunächst mit der UEFA und dem Kontinentalverband für Nord- und Mittelamerika (CONCACAF) gegen Infantinos inzwischen gescheitertes Investorenvorhaben ausgesprochen.

Zwei Tore, drei Assists: Draisaitl glänzt gegen den Meister

Leon Draisaitl war kaum zu halten, sein kongenialer Partner Connor McDavid ebenfalls - und doch mussten die Edmonton Oilers bis ins Penaltyschießen, um den Meister Carolina Hurricanes zu besiegen. 6:5 nach Shootout hieß es am Ende einer denkwürdigen NHL-Partie, in welcher der deutsche Eishockeystar und McDavid jeweils fünf Scorerpunkte sammelten. Beide trafen zweimal und lieferten drei Assists.

Strecke in Austin "inakzeptabel": Verstappen schlägt Alarm

Der viermalige Formel-1-Weltmeister Max Verstappen hat vor der möglichen Titelentscheidung in Austin/Texas die holprige Rennstrecke scharf kritisiert. Der "Circuit of the Americas", auf dem am Wochenende der Große Preis der USA stattfindet, sei "inakzeptabel", sagte der Niederländer vor dem 18. WM-Lauf: "Ich liebe diese Rennstrecke, ich liebe diese Stadt. Es ist eine der schönsten Strecken und einer der besten Orte, an die man kommen kann. Aber die Unebenheiten, die es hier gibt, sind inakzeptabel."

Urteil im Maradona-Prozess am 22. Dezember

Im Prozess um den Tod der argentinischen Fußballlegende Diego Maradona wird das Urteil am 22. Dezember verkündet. Das gab das zuständige Gericht am Donnerstag nach rund sechs Monaten Verhandlungsdauer bekannt. Sieben Mitarbeiter des medizinischen Teams des Weltmeisters von 1986 sind angeklagt. Ihnen wird vorgeworfen, durch fahrlässiges Handeln zum Tod Maradonas beigetragen zu haben.

Textgröße ändern: