English Woman's Journal - Berlin Recycling Volleys holen zehnten Meistertitel in Folge

Berlin Recycling Volleys holen zehnten Meistertitel in Folge


Berlin Recycling Volleys holen zehnten Meistertitel in Folge
Berlin Recycling Volleys holen zehnten Meistertitel in Folge / Foto: Tonhäuser - picture alliance/BEAUTIFUL SPORTS/SID

Die Berlin Recycling Volleys haben ihren ersten Matchball verwandelt und sich erneut zum deutschen Meister gekrönt. Die Mannschaft von Interimstrainer Markus Steuerwald setzte sich bei der SVG Lüneburg mit 3:1 (25:19, 25:22, 22:25, 25:12) durch. Mit dem dritten Sieg im dritten Spiel der Best-of-five-Serie sicherte sich der Volleyball-Rekordmeister den zehnten Titel in Folge und sorgte für einen versöhnlichen Abschluss einer komplizierten Saison.

Textgröße ändern:

Für den Pokalsieger aus Lüneburg platzte derweil der Traum vom ersten Double der Vereinsgeschichte. Bereits in der vergangenen Saison war es den Norddeutschen in der Finalserie nicht gelungen, die Berliner vom Bundesliga-Thron zu stoßen.

Dabei schien die Chance für die Konkurrenz in diesem Jahr so groß wie nie. Die Volleys waren ungewohnt holprig in die Saison gestartet, es folgte unter anderem das frühe Champions-League-Aus und die Niederlage im Halbfinale des DVV-Pokals. Mitten in den Playoffs war zudem Trainer Alexandre Leal überraschend zurückgetreten.

Unter Steuerwald, der in der kommenden Saison die Grizzlys Giesen in der Bundesliga betreut, beendete der Hauptstadtklub die Spielzeit trotz allem nun mit seiner insgesamt 16. Meisterschaft. In der Finalserie hatten die Berliner gleich mit zwei 3:1-Siegen vorgelegt und waren mit Rückenwind in das entscheidende Spiel gegangen.

Maßgeblichen Anteil am Erfolg hatte am Mittwochabend wieder einmal Diagonalangreifer Jake Hanes, der bereits in den ersten beiden Duellen geglänzt hatte und in der Finalserie bester Scorer der Berliner war.

Mit dem erneuten Triumph untermauerten die Berliner Seriensieger das Machtverhältnis im deutschen Volleyball. Seit 2016 ging der Titel immer nach Berlin. Der bislang letzte deutsche Meister, der nicht aus der Hauptstadt oder aus Friedrichshafen kam, war 1997 der SV Bayer Wuppertal.

P.Mitchell--EWJ

Empfohlen

Große Sorgen um Kompany: Bayern-Trainer im Krankenhaus

Große Sorgen um Bayern Münchens Trainer Vincent Kompany: Der 40-Jährige musste am Freitag mit dem Krankenwagen in eine Münchner Klinik gebracht werden. Der 40-Jährige war nach dem Training für das Topspiel am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) beim SC Freiburg auf dem Vereinsgelände an der Säbener Straße zusammengebrochen, als er einer Einheit der FCB-Amateure zuschauen wollte. "Kompany wird im Krankenhaus eingehend untersucht und in medizinischer Obhut bleiben", teilte der Klub am Freitagabend mit.

FIFA-Machtkampf: Infantino erhält Unterstützung aus Asien

Der von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) anvisierte Sturz Gianni Infantinos wird immer unwahrscheinlicher. Die asiatische Konföderation AFC vollzog im FIFA-Machtkampf eine Kehrtwende und sicherte dem Präsidenten des Weltverbandes ihre Unterstützung für die Wahl im März 2027 in Rabat/Marokko zu. Die AFC hatte sich zunächst mit der UEFA und dem Kontinentalverband für Nord- und Mittelamerika (CONCACAF) gegen Infantinos inzwischen gescheitertes Investorenvorhaben ausgesprochen.

Zwei Tore, drei Assists: Draisaitl glänzt gegen den Meister

Leon Draisaitl war kaum zu halten, sein kongenialer Partner Connor McDavid ebenfalls - und doch mussten die Edmonton Oilers bis ins Penaltyschießen, um den Meister Carolina Hurricanes zu besiegen. 6:5 nach Shootout hieß es am Ende einer denkwürdigen NHL-Partie, in welcher der deutsche Eishockeystar und McDavid jeweils fünf Scorerpunkte sammelten. Beide trafen zweimal und lieferten drei Assists.

Strecke in Austin "inakzeptabel": Verstappen schlägt Alarm

Der viermalige Formel-1-Weltmeister Max Verstappen hat vor der möglichen Titelentscheidung in Austin/Texas die holprige Rennstrecke scharf kritisiert. Der "Circuit of the Americas", auf dem am Wochenende der Große Preis der USA stattfindet, sei "inakzeptabel", sagte der Niederländer vor dem 18. WM-Lauf: "Ich liebe diese Rennstrecke, ich liebe diese Stadt. Es ist eine der schönsten Strecken und einer der besten Orte, an die man kommen kann. Aber die Unebenheiten, die es hier gibt, sind inakzeptabel."

Textgröße ändern: