English Woman's Journal - "Unbeschreiblich": Arsenal tanzt im Regen

"Unbeschreiblich": Arsenal tanzt im Regen


"Unbeschreiblich": Arsenal tanzt im Regen
"Unbeschreiblich": Arsenal tanzt im Regen / Foto: John Walton - picture alliance / empics/SID

Der Regen plätscherte unaufhörlich, der Wind blies übers Feld, doch das war den pitschnassen Profis des FC Arsenal völlig egal. Matchwinner Bukayo Saka, Kai Havertz und die anderen Stars stürmten Hand in Hand zu ihren tobenden Fans. Das Emirates Stadium im Norden Londons bebte, als die zwei quälend langen Jahrzehnte des Wartens endlich vorüber waren, und Teammanager Mikel Arteta fiel jedem um den Hals, der ihm in die Quere kam.

Textgröße ändern:

In der Kabine herrsche "Chaos", verriet Declan Rice, nachdem Arsenal die Defensive von Atlético Madrid mit 1:0 (1:0) geknackt und damit das Finale der Champions League erreicht hatte, bei Prime Video: "Man kann gar nicht hoch genug einschätzen, was wir in diesem Wettbewerb bisher geleistet haben. Wir haben jedes Recht, diesen Moment zu feiern." Das zweite Halbfinale zwischen Bayern München und Paris Saint-Germain werde er sich am Mittwoch entspannt ansehen: "Möge das beste Team gewinnen."

Auch William Saliba wollte das Rückspiel der Münchner genießen. Nur wer soll der Gegner am 30. Mai in der Budapester Puskas-Arena werden? "Wir wissen, dass sie beide gut sind. Ob Bayern oder Paris, das ist doch egal", betonte der Franzose.

Arteta, der Havertz nicht ins Spiel gebracht hatte, schwärmte da noch immer strahlend von "einem unbeschreiblichen Gefühl". Rice sprach von einem "Wendepunkt": "Wir hatten eine Phase, in der wir nicht unsere beste Leistung gebracht haben. Wir haben etwas nachlässig gespielt, aber wir haben wieder einen neuen Weg gefunden."

Steht den Gunners, die im April noch einzubrechen drohten und zwei Titel verspielten, nun Ende Mai die größte Woche der Klubgeschichte bevor? Erst könnte sich Arsenal nach 22 Jahren wieder die Meisterschaft sichern, sechs Tage später dann erstmals den Henkelpott.

Auf der Tribüne freute sich am Dienstagabend auch Jens Lehmann. Der frühere Nationaltorhüter hatte beim bislang letzten Finalauftritt der Gunners nur kurz auf dem Feld gestanden, 2006 verlor Arsenal nach einer frühen Roten Karte gegen Lehmann 1:2 gegen den FC Barcelona.

L.MacDonald--EWJ

Empfohlen

Große Sorgen um Kompany: Bayern-Trainer im Krankenhaus

Große Sorgen um Bayern Münchens Trainer Vincent Kompany: Der 40-Jährige musste am Freitag mit dem Krankenwagen in eine Münchner Klinik gebracht werden. Der 40-Jährige war nach dem Training für das Topspiel am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) beim SC Freiburg auf dem Vereinsgelände an der Säbener Straße zusammengebrochen, als er einer Einheit der FCB-Amateure zuschauen wollte. "Kompany wird im Krankenhaus eingehend untersucht und in medizinischer Obhut bleiben", teilte der Klub am Freitagabend mit.

FIFA-Machtkampf: Infantino erhält Unterstützung aus Asien

Der von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) anvisierte Sturz Gianni Infantinos wird immer unwahrscheinlicher. Die asiatische Konföderation AFC vollzog im FIFA-Machtkampf eine Kehrtwende und sicherte dem Präsidenten des Weltverbandes ihre Unterstützung für die Wahl im März 2027 in Rabat/Marokko zu. Die AFC hatte sich zunächst mit der UEFA und dem Kontinentalverband für Nord- und Mittelamerika (CONCACAF) gegen Infantinos inzwischen gescheitertes Investorenvorhaben ausgesprochen.

Zwei Tore, drei Assists: Draisaitl glänzt gegen den Meister

Leon Draisaitl war kaum zu halten, sein kongenialer Partner Connor McDavid ebenfalls - und doch mussten die Edmonton Oilers bis ins Penaltyschießen, um den Meister Carolina Hurricanes zu besiegen. 6:5 nach Shootout hieß es am Ende einer denkwürdigen NHL-Partie, in welcher der deutsche Eishockeystar und McDavid jeweils fünf Scorerpunkte sammelten. Beide trafen zweimal und lieferten drei Assists.

Strecke in Austin "inakzeptabel": Verstappen schlägt Alarm

Der viermalige Formel-1-Weltmeister Max Verstappen hat vor der möglichen Titelentscheidung in Austin/Texas die holprige Rennstrecke scharf kritisiert. Der "Circuit of the Americas", auf dem am Wochenende der Große Preis der USA stattfindet, sei "inakzeptabel", sagte der Niederländer vor dem 18. WM-Lauf: "Ich liebe diese Rennstrecke, ich liebe diese Stadt. Es ist eine der schönsten Strecken und einer der besten Orte, an die man kommen kann. Aber die Unebenheiten, die es hier gibt, sind inakzeptabel."

Textgröße ändern: