English Woman's Journal - "Große Lücke": Zverevs Problem mit Sinner

"Große Lücke": Zverevs Problem mit Sinner


"Große Lücke": Zverevs Problem mit Sinner
"Große Lücke": Zverevs Problem mit Sinner / Foto: Oscar DEL POZO - SID

Der Weg auf die schönsten Gipfel der Tennis-Welt ist für Alexander Zverev versperrt - weil es Jannik Sinner gibt. Und so formulierte Deutschlands Nummer eins nach seiner brutalen Niederlage im Finale von Madrid einen Vorschlag für den Italiener. Bei den French Open in Paris (ab 24. Mai) könne Sinner doch "vielleicht eine Pause machen", sagte Zverev mit einigem Galgenhumor.

Textgröße ändern:

Gegen den Weltranglistenersten findet der Hamburger einfach kein Mittel, vor dem bald anstehenden Grand-Slam-Turnier in Frankreich wirkt das wie eine Gewissheit. Dieses Problem habe er aber nicht exklusiv, sagte Zverev. "Es gibt im Moment eine große Lücke zwischen Sinner und allen anderen. Es ist ganz einfach", sagte er nach dem 1:6, 2:6 beim Madrid-Masters: "Ich bin ja nicht der einzige, der gegen ihn verliert. Ich verliere bloß häufiger gegen ihn, weil ich es jedes Mal bis zu ihm schaffe."

Für Sinner war der Sieg ein Meilenstein, als erster Spieler gewann er fünf Masters-Turniere in Folge: Paris im Herbst 2025 sowie in diesem Jahr Indian Wells, Miami, Monte Carlo, Madrid – und jeweils besiegte er auf dem Weg zum Titel auch Zverev.

Auch er selbst, so Zverev, sei für viele Spieler eben schwer zu schlagen. "Es gibt auch eine große Lücke zwischen Carlos Alcaraz, mir, vielleicht Novak Djokovic und allen anderen. Ich glaube, es gibt im Moment zwei Lücken", sagte er. Am Sonntag in Madrid allerdings habe es weniger an Sinners Klasse gelegen: "Ich glaube, heute hätte ich gegen jeden verloren. Ich habe ein furchtbares Match gezeigt."

Nach nur 57 Minuten war das völlig einseitige Endspiel vorbei. Als nächstes steht für Zverev schon in dieser Woche das Masters in Rom an - Sinners Heimturnier, welches er bisher noch nie gewonnen hat.

R.Sutherland--EWJ

Empfohlen

Große Sorgen um Kompany: Bayern-Trainer im Krankenhaus

Große Sorgen um Bayern Münchens Trainer Vincent Kompany: Der 40-Jährige musste am Freitag mit dem Krankenwagen in eine Münchner Klinik gebracht werden. Der 40-Jährige war nach dem Training für das Topspiel am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) beim SC Freiburg auf dem Vereinsgelände an der Säbener Straße zusammengebrochen, als er einer Einheit der FCB-Amateure zuschauen wollte. "Kompany wird im Krankenhaus eingehend untersucht und in medizinischer Obhut bleiben", teilte der Klub am Freitagabend mit.

FIFA-Machtkampf: Infantino erhält Unterstützung aus Asien

Der von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) anvisierte Sturz Gianni Infantinos wird immer unwahrscheinlicher. Die asiatische Konföderation AFC vollzog im FIFA-Machtkampf eine Kehrtwende und sicherte dem Präsidenten des Weltverbandes ihre Unterstützung für die Wahl im März 2027 in Rabat/Marokko zu. Die AFC hatte sich zunächst mit der UEFA und dem Kontinentalverband für Nord- und Mittelamerika (CONCACAF) gegen Infantinos inzwischen gescheitertes Investorenvorhaben ausgesprochen.

Zwei Tore, drei Assists: Draisaitl glänzt gegen den Meister

Leon Draisaitl war kaum zu halten, sein kongenialer Partner Connor McDavid ebenfalls - und doch mussten die Edmonton Oilers bis ins Penaltyschießen, um den Meister Carolina Hurricanes zu besiegen. 6:5 nach Shootout hieß es am Ende einer denkwürdigen NHL-Partie, in welcher der deutsche Eishockeystar und McDavid jeweils fünf Scorerpunkte sammelten. Beide trafen zweimal und lieferten drei Assists.

Strecke in Austin "inakzeptabel": Verstappen schlägt Alarm

Der viermalige Formel-1-Weltmeister Max Verstappen hat vor der möglichen Titelentscheidung in Austin/Texas die holprige Rennstrecke scharf kritisiert. Der "Circuit of the Americas", auf dem am Wochenende der Große Preis der USA stattfindet, sei "inakzeptabel", sagte der Niederländer vor dem 18. WM-Lauf: "Ich liebe diese Rennstrecke, ich liebe diese Stadt. Es ist eine der schönsten Strecken und einer der besten Orte, an die man kommen kann. Aber die Unebenheiten, die es hier gibt, sind inakzeptabel."

Textgröße ändern: