English Woman's Journal - Hainer blickt nach vorne: In "Spitze etabliert"

Hainer blickt nach vorne: In "Spitze etabliert"


Hainer blickt nach vorne: In "Spitze etabliert"
Hainer blickt nach vorne: In "Spitze etabliert" / Foto: ALEXANDRA BEIER - SID

Herbert Hainer blickte sofort nach vorne - nach eigenem Wunsch in eine rosige Zukunft. "Wir fahren erhobenen Hauptes nach München zurück", sagte der Präsident des FC Bayern nach dem jäh geplatzten Triple-Traum seiner Fußballerinnen: "Wir haben der besten Mannschaft der Welt ein starkes Spiel geboten, in der Champions League viele weitere Sympathiepunkte gesammelt und gezeigt, dass sich der FC Bayern mehr und mehr in der internationalen Spitze etabliert."

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Tatsächlich hatten die Bayern einen großen Kampf geboten, doch nach einer erneut bitteren Pleite beim FC Barcelona müssen sie sich das Finale der Champions League vom Fernseher anschauen. Nach dem 1:1 im Hinspiel verloren die Münchnerinnen am Ende unglücklich 2:4 (1:2) im Halbfinal-Rückspiel bei den Katalaninnen.

Salma Paralluelo (13.), Alexia Putellas (22./58.) und Ewa Pajor (55.) trafen für das mit Weltstars gespickte Team aus Barcelona, das es zum sechsten Mal in Folge ins Endspiel der Königsklasse geschafft hat. Schon in der Ligaphase hatte es für die Bayern eine empfindliche Niederlage (1:7) bei Barca gegeben. Die bereits feststehenden Meisterinnen und Pokal-Finalistinnen aus München haben damit erneut ihr erstes Europapokal-Endspiel verpasst. Zum dritten Mal war im Halbfinale Endstation. Die Tore von Linda Dallmann (17.) und Pernille Harder (71.) waren zu wenig. Ein weiterer Treffer von Harder zählte nach VAR-Eingriff nicht (90.).

"Im Moment tut es sehr, sehr weh. Wir können stolz auf uns sein, aber das wird erst mit der Zeit kommen. Es gibt sehr viel, über das wir uns ärgern. Das Gefühl ist, dass wir doch dran waren. Das ist schon frustrierend", sagte DFB-Kapitänin Giulia Gwinn: "Aber alles in allem haben wir uns super verkauft."

Barcelona trifft im Finale am 23. Mai in Oslo auf OL Lyonnes um Jule Brand. Die deutsche Nationalspielerin hatte den Rekordsieger bereits am Samstag ins Endspiel geschossen. Brand legte beim 3:1 (2:0) gegen Titelverteidiger FC Arsenal zunächst ein Tor auf und sorgte kurz vor dem Ende mit ihrem Treffer für die erfolgreiche Aufholjagd. Das Hinspiel hatten die Londonerinnen noch mit 2:1 für sich entschieden.

P.Munro--EWJ

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