English Woman's Journal - Erneuter Dämpfer für Leipzig: Nur 1:1 beim VfB

Erneuter Dämpfer für Leipzig: Nur 1:1 beim VfB


Erneuter Dämpfer für Leipzig: Nur 1:1 beim VfB
Erneuter Dämpfer für Leipzig: Nur 1:1 beim VfB / Foto: © FIRO/SID

Zweites Pflichtspiel, zweiter Dämpfer: Der ambitionierte Pokalsieger RB Leipzig hat auch bei seinem Lieblingsgegner den ersten Saisonsieg verpasst. Die Mannschaft von Trainer Domenico Tedesco kam eine Woche nach der Supercup-Pleite gegen den FC Bayern beim VfB Stuttgart nicht über ein mageres (1:1) hinaus.

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Torjäger Christopher Nkunku brachte das wenig überzeugende Leipzig bereits in der achten Minute in Führung. Naouirou Ahamada glich für den VfB, der sich in der vergangenen Saison erst in letzter Minute gerettet hatte, aus (31.). Es war erst der zweite VfB-Treffer in den bisherigen Duellen gegen Leipzig.

Bei RB feierte Millionen-Einkauf David Raum vor 46.000 Zuschauern ein durchwachsenes Debüt. Überhaupt blieben die Sachsen den Beweis ihrer Klasse erneut weitgehend schuldig. Immerhin blieb RB auch im neunten Duell gegen die Schwaben ohne Niederlage (sieben Siege, zwei Remis).

Tedesco veränderte sein Team nach der 3:5-Niederlage gegen die Bayern auf vier Positionen. Der abwanderungswillige Konrad Laimer fehlte wegen einer Sprunggelenksverletzung, die er sich im Training zugezogen hatte. Erstmals für RB lief dagegen Linksverteidiger Raum auf, den die Leipziger für rund 25 Millionen Euro aus Hoffenheim verpflichtet hatten.

Im Mittelpunkt stand aber erst einmal Nkunku. Der Franzose vollendete die erste RB-Chance gleich eiskalt und machte dort weiter, wo er in der letzten Saison aufgehört hatte. Nkunku hatte 20 Tore erzielt (plus 15 Vorlagen).

Leipzig blieb nach kurzen Startschwierigkeiten deutlich am Drücker, versäumte es aber, nachzulegen und schnell für klare Verhältnisse zu sorgen. Dies sollte sich rächen.

Der VfB, der sich zunächst kaum befreien konnte, wurde aktiver und belohnte sich durch Ahamada, der von der Strafraumgrenze die Übersicht behielt. Bis zur Pause konnte der VfB die Partie dann ausgeglichen gestalten, hatte bei einem Pfostenschuss durch Konstantinos Mavropanos (45.+3) sogar noch Pech.

Auch kurz nach dem Wechsel hätte Stuttgart in Führung gehen können, als Neuzugang Josha Vagnoman den Ball freistehend über das Tor hob. Leipzig tat sich schwer, in der gut gestaffelten VfB-Defensive eine Lücke zu finden. Erst in der Schlussphase schaltete der Favorit wieder einen Gang hoch, scheiterte aber immer wieder am starken VfB-Keeper Florian Müller.

M.Stevenson--EWJ

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