English Woman's Journal - Bei der Dankesrede: Teleprompter bringt Nowitzki ins Schwitzen

Bei der Dankesrede: Teleprompter bringt Nowitzki ins Schwitzen


Bei der Dankesrede: Teleprompter bringt Nowitzki ins Schwitzen
Bei der Dankesrede: Teleprompter bringt Nowitzki ins Schwitzen / Foto: Sebastian Gollnow - (picture alliance/dpa)/SID

Dirk Nowitzki hat in seiner langen NBA-Karriere schon viele nervenaufreibende Momente gemeistert, aber die Technik erwischt auch einen Basketball-Superstar manchmal auf dem falschen Fuß. Bei seiner feierlichen Aufnahme in die Hall of Fame des Weltverbandes FIBA wurde es am Dienstagabend im Berliner Kraftwerk plötzlich hektisch, als der Teleprompter für seine Dankesrede versagte.

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Er würde, so Nowitzki später, so einer Situation sogar zwei Freiwürfe bei Rückstand in der Schlussphase vorziehen. "Ich habe schon angefangen, zu schwitzen. Das war schon eine stressige Situation", sagte der 47-Jährige, der die Ansprache zeitweise von seinem Handy ablesen musste. "Dann war das so klein, und ich bin in den Zeilen versprungen. Aber am Ende haben sie es noch hinbekommen", sagte Nowitzki, der mit einem Lächeln anfügte: "Und zwei Freiwürfe mache ich immer rein."

Bevor Nowitzki als erst zweiter Deutscher in die Ruhmeshalle der FIBA eingeführt wurde, hatte er in der ersten Reihe der Auslosung der Gruppen für die Heim-WM der Frauen in der Hauptstadt (4. bis 13. September) beigewohnt. Mit Vize-Europameister Spanien, Japan und Mali als deutschen Vorrundengegnern zeigte er sich zufrieden, warnte jedoch auch.

"Ich glaube, die Gruppe ist okay. Spanien ist gefährlich. Die waren ja letztes Jahr bei uns in der EM-Gruppe. Das Spiel habe ich sogar gesehen in Hamburg. Da haben wir ja leider verloren. Aber wir haben natürlich nicht die volle Truppe letztes Jahr am Start gehabt. Japan ist auch immer gefährlich, sie sind schnell und können normalerweise alle von außen werfen. Bei einer WM gibt es keine leichte Gruppe", sagte Nowitzki.

Die deutsche Mannschaft um die WNBA-Stars Satou Sabally und Leonie Fiebich, die nach einer Medaille trachtet, sei "mit Sicherheit die tiefste, die wir im Frauen-Basketball je hatten", so Nowitzki. Er hoffe, dass sich die Deutschen vor heimischem Publikum "in einen Rausch spielen", so der NBA-Champion von 2011: "Hoffentlich schauen wir dann, dass es ins Viertelfinale geht – und vielleicht sogar noch mehr."

L.Ross--EWJ

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