English Woman's Journal - Nach Bayern-K.o.: Real siegt wieder - Camavinga ausgepfiffen

Nach Bayern-K.o.: Real siegt wieder - Camavinga ausgepfiffen


Nach Bayern-K.o.: Real siegt wieder - Camavinga ausgepfiffen
Nach Bayern-K.o.: Real siegt wieder - Camavinga ausgepfiffen / Foto: PIERRE-PHILIPPE MARCOU - SID

Nach dem Aus gegen Bayern München in der Champions League ist Real Madrid erstmals nach zuletzt vier Spielen ohne Sieg wieder als Gewinner vom Platz gegangen. In Spaniens La Liga lösten die Königlichen ihre Pflichtaufgabe gegen Abstiegskandidat Deportivo Alavés mit 2:1 (1:0) - und hielten damit Resthoffnungen auf immerhin einen Titel in dieser Saison am Leben. Dass der Frust ob des K.o. gegen Bayern bei den Real-Fans aber noch längst nicht verdaut ist, bekam Eduardo Camavinga zu spüren.

Textgröße ändern:

Bei noch sechs verbleibenden Ligaspielen hat das Team von Trainer Álvaro Arbeloa sechs Punkte Rückstand auf den FC Barcelona. Kylian Mbappé (30.) und Vinicius Júnior (50.) trafen, Toni Martinez traf spät für die Gäste (90.+3). Barelona kann den Erzrivalen am Mittwoch (21.30 Uhr/DAZN) mit einem Sieg gegen Celta Vigo aber wieder distanzieren.

Vor dem Anpfiff hatte das Starensemble zunächst Spalier zu stehen. Die U19 wurde im Bernabéu mit reichlich Applaus empfangen - der königliche Nachwuchs hat den Profis schließlich etwas voraus: einen Titel. Am Montag hatte Real das Endspiel um die Youth League gewonnen und präsentierte nun die Trophäe.

Sechs Tage nach dem Viertelfinal-Aus in der Königsklasse gegen die Bayern half den Profis ein abgefälschter Schuss von Mbappé zur Führung. Der brasilianische Verteidiger Éder Militão hatte danach doppelt Pech: Bei einem Schussversuch traf er nur die Latte und verletzte sich dabei, sodass er umgehend ausgewechselt wurde. Für ihn kam Rüdiger (45.).

Im zweiten Durchgang erhöhte Vinicius aus der Distanz auf 2:0, vermied dabei Jubelgesten und schlug stattdessen entschuldigend die Hände zusammen. Doch vergeben hat das Bernabéu noch längst nicht jedem: Camavinga, der beim 3:4 in München mit einer Gelb-Roten Karte einen gebrauchten Abend erlebte, wurde bei seiner Einwechslung (63.) und weiteren Ballaktionen hörbar ausgepfiffen.

Alavés stemmte sich gegen die Niederlage, aber Toni Martinez (45.+5) und Calebe (82.) scheiterten am Pfosten, der Anschluss kam zu spät.

P.Mitchell--EWJ

Empfohlen

Formel 1: Antonelli Zweiter im Training von Austin

WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli kann trotz eines nicht perfekten Auftakts in Austin auf den entscheidenden Schritt in Richtung Titelgewinn in der Formel 1 hoffen. Am Trainingsfreitag in Texas belegte der 20-jährige Italiener den zweiten Platz hinter Charles Leclerc (1:35,291 Minuten) und war dabei nur 42 Tausendstelsekunden langsamer als der Ferrari-Pilot.

Gladbach wendet historischen Fehlstart ab

Borussia Mönchengladbach hat einen historischen Bundesliga-Fehlstart abgewendet. Die arg gebeutelte Mannschaft von Trainer Alexander Blessin siegte überraschend, aber verdient beim VfB Stuttgart mit 3:2 (1:1) und holte nach sechs Niederlagen seit Saisonstart die ersten Punkte.

"Get well soon, Vinny!": Viele Genesungswünsche für Kompany

Nach dem Zusammenbruch von Vincent Kompany haben zahlreiche Vereine und Spieler Genesungswünsche in Richtung des Trainers von Bayern München geschickt. Ihrem "ehemaligen Kapitän" und ihrer "Klub-Legende" würden alle "eine schnelle Genesung wünschen", schrieb Kompanys früherer Arbeitgeber Manchester City in den Sozialen Medien: "Get well soon, Vinny!" Man freue sich darauf, den Belgier "in ein paar Tagen auf der Bank hier in Madrid zu sehen", kommentierte der spanische Fußball-Topverein Atlético, am 3. November nächster Gegner der Bayern in der Champions League.

DEL: Mannheim siegt in Plachtas Rekordspiel

Die Adler Mannheim sind im Rekordspiel von Matthias Plachta auf Tabellenplatz zwei der Deutschen Eishockey Liga (DEL) geklettert. Die Mannheimer gewannen am Freitag ihr Heimspiel gegen die Löwen Frankfurt 3:0 (1:0, 1:0, 1:0), der Pyeongchang-Olympiazweite Plachta zog mit seinem 813. DEL-Einsatz für Mannheim am langjährigen Adler-Kapitän Marcus Kink vorbei.

Textgröße ändern: