English Woman's Journal - Heidenheimer Hoffnung schwindet: "Sollten nicht rechnen"

Heidenheimer Hoffnung schwindet: "Sollten nicht rechnen"


Heidenheimer Hoffnung schwindet: "Sollten nicht rechnen"
Heidenheimer Hoffnung schwindet: "Sollten nicht rechnen" / Foto: Thomas Hess - picture-alliance/Eibner-Pressefoto/SID

Von Rechenspielen wollte Frank Schmidt nach einem bitteren Nachmittag im Breisgau gar nichts wissen: "Ich habe keine Lust, jede Woche Wasserstandsmeldungen abzugeben", sagte der Trainer des 1. FC Heidenheim frustriert bei DAZN, "was soll ich sagen? Ein Prozent? 0,1 Prozent?" Die Chancen auf den Verbleib in der Fußball-Bundesliga, das war Schmidt trotz des couragierten Auftritt seines Teams am Sonntag wohl bewusst, waren durch die 1:2 (0:1)-Niederlage beim SC Freiburg abermals erheblich gesunken.

Textgröße ändern:

Sieben Punkte beträgt der Rückstand des Tabellenletzten auf den FC St. Pauli auf Relegationsplatz 16 bei noch vier ausstehenden Spielen. Ausgerechnet die Hamburger gastieren am kommenden Samstag auf der Ostalb, ein Dreier gegen den Sport-Club hätte die Partie gegen den Kiezklub zu einem "richtigen Endspiel" werden lassen, wie Schmidt sagte. Am Ende fehlte aus Sicht des Coaches aber einmal mehr die Effektivität.

"Von dieser Kategorie Spiele hatten wie leider zu viele", monierte der 52-Jährige, der ein "ausgeglichenes Spiel über 90 Minuten" gesehen hatte. Zwar waren die Heidenheimer durch den Treffer des Freiburgers Johan Manzambi (24.) zunächst in Rückstand geraten, doch Budu Siwsiwadse (59.) brachte den FCH zurück in die Partie. "Wir haben es dann verpasst, das Spiel komplett zu drehen", kritisierte Schmidt, "das ist schon bitter". In der Schlussphase gelang Maximilian Eggestein der Freiburger Siegtreffer (83.).

Der Abstand auf Pauli sei nun "zu groß, da sollte man nicht rechnen", betonte Schmidt. Gänzlich aufgegeben hat sich Heidenheim ob des rechnerisch noch möglichen Ligaverbleibs freilich noch nicht. "Wir können alle die Tabelle lesen", sagte Offensivakteur Niklas Dorsch - doch solange der Klassenerhalt noch zu erreichen sei, "sind wir es den Fans schuldig, alles reinzuhauen".

E.Cunningham--EWJ

Empfohlen

Formel 1: Antonelli Zweiter im Training von Austin

WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli kann trotz eines nicht perfekten Auftakts in Austin auf den entscheidenden Schritt in Richtung Titelgewinn in der Formel 1 hoffen. Am Trainingsfreitag in Texas belegte der 20-jährige Italiener den zweiten Platz hinter Charles Leclerc (1:35,291 Minuten) und war dabei nur 42 Tausendstelsekunden langsamer als der Ferrari-Pilot.

Gladbach wendet historischen Fehlstart ab

Borussia Mönchengladbach hat einen historischen Bundesliga-Fehlstart abgewendet. Die arg gebeutelte Mannschaft von Trainer Alexander Blessin siegte überraschend, aber verdient beim VfB Stuttgart mit 3:2 (1:1) und holte nach sechs Niederlagen seit Saisonstart die ersten Punkte.

"Get well soon, Vinny!": Viele Genesungswünsche für Kompany

Nach dem Zusammenbruch von Vincent Kompany haben zahlreiche Vereine und Spieler Genesungswünsche in Richtung des Trainers von Bayern München geschickt. Ihrem "ehemaligen Kapitän" und ihrer "Klub-Legende" würden alle "eine schnelle Genesung wünschen", schrieb Kompanys früherer Arbeitgeber Manchester City in den Sozialen Medien: "Get well soon, Vinny!" Man freue sich darauf, den Belgier "in ein paar Tagen auf der Bank hier in Madrid zu sehen", kommentierte der spanische Fußball-Topverein Atlético, am 3. November nächster Gegner der Bayern in der Champions League.

DEL: Mannheim siegt in Plachtas Rekordspiel

Die Adler Mannheim sind im Rekordspiel von Matthias Plachta auf Tabellenplatz zwei der Deutschen Eishockey Liga (DEL) geklettert. Die Mannheimer gewannen am Freitag ihr Heimspiel gegen die Löwen Frankfurt 3:0 (1:0, 1:0, 1:0), der Pyeongchang-Olympiazweite Plachta zog mit seinem 813. DEL-Einsatz für Mannheim am langjährigen Adler-Kapitän Marcus Kink vorbei.

Textgröße ändern: