English Woman's Journal - Pogacar vor Paris-Roubaix: "Druck niedrig wie der Reifendruck"

Pogacar vor Paris-Roubaix: "Druck niedrig wie der Reifendruck"


Pogacar vor Paris-Roubaix: "Druck niedrig wie der Reifendruck"
Pogacar vor Paris-Roubaix: "Druck niedrig wie der Reifendruck" / Foto: ERIC LALMAND - picture alliance/Belga/SID

Rad-Weltmeister Tadej Pogacar macht sich im Kampf um sein Monument-Quintuple keinen Stress - zumindest äußerlich. "Die Motivation ist hoch, der Druck niedrig – so niedrig wie der Reifendruck sein wird", sagte der slowenische Alleskönner nach seinem insgesamt dritten Sieg bei der Flandern-Rundfahrt mit Blick auf Paris-Roubaix. Der Sieg beim Rennen durch die Hölle des Nordens ist das letzte fehlende Puzzlestück, das dem 27-Jährigen in seiner Sammlung der fünf prestigeträchtigsten Eintagesrennen im Straßenradsport noch fehlt.

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"Es stehen jetzt zwei von fünf, wir sollten nicht zu weit vorgreifen", sagte Pogacar, nachdem er am Ostersonntag nach seinem Triumph bei Mailand-Sanremo auch das zweite Monument der Saison gewonnen hatte. "Lasst uns den Moment genießen, lasst uns diesen heutigen Sieg genießen und mit neuer Motivation nach Roubaix fahren – dann werden wir sehen, was passiert."

Vier Monumente in Serie gewann der Dominator nun, zwölf insgesamt – nur die Legende Eddy Merckx (19) liegt in der ewigen Bestenliste noch vor ihm. Sollte Pogacar auf den Pflastersteinen in Nordfrankreich gewinnen, wäre er neben Merckx, Roger de Vlaeminck und Rik Van Looy der erst vierte Fahrer der Geschichte, der alle fünf der wichtigsten Rad-Klassiker gewinnen konnte.

In Oudenaarde hatte Pogacar, der bereits 2023 und 2025 bei der "Ronde van Vlaanderen" triumphiert hatte, am Samstag über 278 km erst den Debütanten Remco Evenepoel am Oude Kwaremont abgeschüttelt - und dann Mathieu van der Poel 18 km vor dem Ziel distanziert. Es war eine Machtdemonstration.

Die Aufgabe am kommenden Wochenende dürfte aber denkbar hart werden. Im Vorjahr war Pogacar in Roubaix bei seinem Debüt Zweiter hinter van der Poel geworden, der das Rennen damals zum dritten Mal in Folge gewann. Pogacar gibt sich gelassen: "Ich werde es genießen, egal wie das Ergebnis ausfällt."

Nach Paris-Roubaix stehen noch Lüttich-Bastogne-Lüttich (26. April) und die Lombardei-Rundfahrt (10. Oktober) im Kalender der wichtigsten Eintagesrennen.

E.Cunningham--EWJ

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