English Woman's Journal - Kwasniok-Aus in Köln für Funkel "nachvollziehbar"

Kwasniok-Aus in Köln für Funkel "nachvollziehbar"


Kwasniok-Aus in Köln für Funkel "nachvollziehbar"
Kwasniok-Aus in Köln für Funkel "nachvollziehbar" / Foto: TOBIAS SCHWARZ - SID

Trainer-Urgestein Friedhelm Funkel kann die Entlassung von Lukas Kwasniok beim 1. FC Köln nachvollziehen. Einerseits hätte der Coach nicht die nötigen Ergebnisse geliefert und zudem immer wieder angeeckt, sagte Funkel bei RTL/ntv.

Textgröße ändern:

"Vielleicht hat er es ein bisschen übertrieben. Ich sage immer, weniger ist manchmal mehr. Aber er ist nun mal bekannt dafür, dass er einen Spruch raushaut, dass er den einen oder anderen auch mal anschnauzt", sagte Funkel. Das "ein oder andere" sei ihm "vielleicht mal zu schnell rausgerutscht."

Kwasniok war nach sieben Spielen ohne Sieg am Montagabend von seinen Aufgaben als Cheftrainer freigestellt worden. Während sich der FC nach zunächst ansprechendem Saisonstart zunehmend in einer Abwärtsspirale wiederfand, verlor der 44-Jährige nicht nur in großen Teilen der Fanszene, sondern Gerüchten zufolge zudem innerhalb der Mannschaft den Rückhalt.

Geht es nach Funkel, könne man Kwasniok dennoch "eigentlich gar nicht so viel vorwerfen". Die Mannschaft habe "überwiegend, zu 80, 85 Prozent, wirklich immer gute Spiele gemacht. Sie hat schlicht zu wenig Spiele gewonnen", erklärte der 72-Jährige und fügte hinzu, dass zwei Siege aus den vergangenen 18 Spiele "zu wenig" für den Abstiegskampf seien.

Die Chancen auf den Klassenerhalt sieht Funkel mit Interimstrainer René Wagner trotzdem gegeben: "Die Spiele, die der FC noch vor der Brust hat, stimmen mich total optimistisch, dass sie hundertprozentig die Klasse halten. Das Verhältnis von Wagner zur Mannschaft soll gut sein, was ich gehört habe. Aber auch da müssen jetzt die Ergebnisse kommen."

Ein erneutes Engagement für die Rettung seines Herzensvereins sei für Funkel derweil keine reelle Option gewesen: "Es gab keinen Kontakt zum 1. FC Köln. Es ist schon richtig, wie man sich jetzt entschieden hat."

Ch.Anderson--EWJ

Empfohlen

Sieg in Dänemark: Handballerinnen schon in EM-Form

Die deutschen Handballerinnen haben sich 40 Tage vor EM-Beginn in Topform präsentiert. In ihrem Auftaktmatch beim Einladungsturnier "Golden League" setzten sich die Vizeweltmeisterinnen von Bundestrainer Markus Gaugisch 26:21 (15:10) in Odense gegen Gastgeber Dänemark durch und beeindruckten gegen den dreimaligen Olympiasieger.

Füllkrug trifft und trifft: Bremen schlägt Mainz

Niclas Füllkrug trifft einfach weiter, wie er will: Der Torgarant von Werder Bremen hat die Norddeutschen an die Spitzengruppe der Fußball-Bundesliga herangeführt - und ein weiteres deutliches Zeichen an Bundestrainer Jürgen Klopp geschickt. Beim wilden 3:2 (2:1) der Bremer beim FSV Mainz 05 glänzte der Angreifer mit einem Doppelpack und unterstrich seinen Anspruch auf eine Rückkehr ins deutsche Nationalteam.

Harmlose Schalker holen Punkt in Köln

Schalke 04 tritt in der Fußball-Bundesliga weiter auf der Stelle. Beim 1. FC Köln wirkte das Team von Trainer Miron Muslic zwar dem akuten Abwärtstrend entgegen, doch nach dem 0:0 wartet Schalke seit nun vier Ligaspielen auf den zweiten Saisonsieg. Nach dem ordentlichen Saisonstart rutscht der Aufsteiger mit sechs Punkten zunehmend in die Abstiegszone.

Turn-WM: Kevric gewinnt Silber am Stufenbarren

Europameisterin Helen Kevric hat bei der Turn-WM in Rotterdam Silber am Stufenbarren gewonnen. Die 18-Jährige vom MTV Stuttgart musste sich mit 14,833 Punkten nur Olympiasiegerin und Titelverteidigerin Kaylia Nemour aus Algerien (15,333) geschlagen geben. Bronze sicherte sich Mehrkampf-Weltmeisterin Skye Blakely aus den USA (14,600). Für Deutschlands derzeit beste Turnerin ist es der größte Erfolg ihrer Karriere.

Textgröße ändern: