English Woman's Journal - Verfolgung: Hettich-Walz fällt weit zurück - Voigt stark

Verfolgung: Hettich-Walz fällt weit zurück - Voigt stark


Verfolgung: Hettich-Walz fällt weit zurück - Voigt stark
Verfolgung: Hettich-Walz fällt weit zurück - Voigt stark / Foto: OLIVIER CHASSIGNOLE - SID

Biathletin Janina Hettich-Walz ist beim Weltcup in Otepää deutlich hinter ihrer guten Leistung vom Vortag geblieben. In der Verfolgung über zehn Kilometer reichte es am Samstag mit einem enttäuschenden 26. Rang wieder nicht für einen ersehnten Podiumsplatz, den sie tags zuvor im Sprint hauchdünn verpasst hatte. Damit ereilte die 29-Jährige ein ähnliches Schicksal wie Philipp Nawrath bei den Männern des Deutschen Skiverbandes (DSV). Vanessa Voigt schaffte es derweil nach einer starken Leistung noch unter die besten zehn.

Textgröße ändern:

"Ich habe es gestern ruhig angehen lassen, mal die Füße hochgelegt und mich heute einfach sehr gut gefühlt", sagte Voigt am ARD-Mikrofon nach ihrer Aufholjagd und der viertbesten Laufzeit. Den Tagessieg sicherte sich bei Sonnenschein und starkem Wind Verfolgungs-Olympiasiegerin Lisa Vittozzi (Italien/2 Strafrunden) vor der Finnin Suvi Minkkinen (1 Strafrunde/0:44,9 Minuten) und der französischen Weltcupführenden Lou Jeanmonnot (1/0:45,9).

Erfreulich war aus deutscher Sicht neben dem Auftritt von Voigt (3/1:51,5) auch der ihrer Teamkollegin Julia Tannheimer (4/+2:23,1), beide machten einige Positionen gut. Voigt schob sich 18 Plätze vor, Tannheimer (14.) verbesserte sich um 15 Positionen. Marlene Fichtner (5/+3:32,5 Minuten), (3/+1:40,3), Selina Grotian (5/4:00,8) und Julia Kink (6/+4:56,7) lagen wie im Sprint allesamt deutlich zurück.

Bei den Biathleten hatte Nawrath zuvor seine gute Ausgangsposition aus dem Sprint ebenfalls vergeben, fiel aber nicht ganz so weit zurück wie Hettich-Walz. Mit sechs Schießfehlern reichte es für den 33-Jährigen in gleicher Disziplin über 12,5 Kilometer zu Rang acht (+3:18,1 Minuten). Ein weiteres starkes Ergebnis des zuletzt so gebeutelten deutschen Biathlon-Teams blieb somit aus.

Am Sonntag runden dann die Single-Mixed- (12.35 Uhr) und die Mixed-Staffel (14.40 Uhr/jeweils ARD und Eurosport) die Wettbewerbe in Otepää ab, hierbei geht es wieder um wichtige Punkte in der Nationenwertung. Ab Donnerstag findet dann am legendären Holmenkollen in Oslo das Saisonfinale statt.

M.Stevenson--EWJ

Empfohlen

Formel 1: Antonelli holt Austin-Pole

WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli hat überraschend die Pole Position für den Großen Preis der USA erobert und den Grundstein für den erträumten Titelgewinn in der Formel 1 gelegt. Der 20-jährige Italiener sorgte im Qualifying in Austin/Texas in 1:34,035 Minuten für die schnellste Runde und geht bereits zum siebten Mal in diesem Jahr vom ersten Startplatz ins Rennen. Beim 18. WM-Lauf der Saison (21.00 Uhr/MEZ) hat Antonelli seine erste Titelchance. "Das fühlt sich gut an!", funkte Antonelli an die Box.

Erste Pleite: Kaiserslautern bremst Kloses FCN aus

Kein Mohamed Ali Zoma, keine Tore: Miroslav Klose ist mit dem 1. FC Nürnberg im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga ausgerechnet vom 1. FC Kaiserslautern ausgebremst worden. Der Club kassierte ohne seinen verletzten Torjäger durch das 0:1 (0:0) in einem temporeichen Topspiel die erste Saisonpleite und verpasste es, den Anschluss an den Spitzenreiter Hertha BSC zu halten.

Zweiter Titel vor Augen: Struff nach Krimi im Brüssel-Finale

Jan-Lennard Struff hat seinen furiosen Siegeszug beim Tennisturnier in Brüssel fortgesetzt und greift nach einem wahren Halbfinal-Thriller nach seinem zweiten Titel auf der ATP-Tour. Der 36-Jährige aus Warstein setzte sich mit einer großartigen kämpferischen Leistung gegen den topgesetzten Weltranglistenzehnten Arthur Fils aus Frankreich 6:4, 6:7 (7:9), 7:6 (7:5) durch.

BVB springt an die Spitze: Sieg gegen den Lieblingsgegner

Nach der Odyssee quer durch Europa hat Borussia Dortmund mit einem weiteren Sieg gegen seinen Lieblingsgegner die Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga erobert - und sich eine perfekte Ausgangslage für den anstehenden Klassiker erspielt. Die Mannschaft von Trainer Niko Kovac bezwang Eintracht Frankfurt mit 1:0 (0:0) und verdrängte Bayern München zumindest über Nacht vom ersten Platz. Der Titelverteidiger kann aber am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) beim SC Freiburg wieder vorbeiziehen.

Textgröße ändern: