English Woman's Journal - Dürr verpasst Sensation: Neunte statt Medaille

Dürr verpasst Sensation: Neunte statt Medaille


Dürr verpasst Sensation: Neunte statt Medaille
Dürr verpasst Sensation: Neunte statt Medaille / Foto: Stefano RELLANDINI - SID

Lena Dürr griff nach einer Medaille, am Ende aber stand sie wieder mit leeren Händen da. Beim olympischen Riesenslalom war die 34 Jahre alte Münchnerin als sensationelle Zweite in das Finale gegangen, lag bei der letzten Zwischenzeit auch noch klar auf Medaillenkurs - und fiel auf den letzten Metern dann doch noch auf Rang neun zurück: 0,19 Sekunden fehlten zu einem Platz auf dem Podest.

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Zu Gold fuhr wie bereits im Super-G Weltmeisterin Federica Brignone aus Italien, die erst Mitte Januar ihr Comeback im Weltcup nach langer Verletzungspause gegeben hatte. Silber wurde zweimal vergeben: An die zeitgleichen Sara Hector aus Schweden, Olympiasiegerin 2022 in Peking, und Thea Louise Stjernesund aus Norwegen (+0,62 Sekunden). Kurios: Nach dem ersten Lauf hatten Hector, Stjernesund und die für Albanien startende Italienerin Lara Colturi zeitgleich auf Rang drei hinter Brignone und Dürr gelegen.

Dürr hatte bereits vor vier Jahren in Peking eine Einzelmedaille verpasst. Damals führte sie nach dem ersten Lauf des Slaloms, 0,47 Sekunden betrug ihr Vorsprung auf Rang vier. Doch ein Patzer im zweiten Lauf kostete ihr die sicher scheinende Platzierung auf dem Podest - sie verpasste es am Ende um 0,07 Sekunden.

E.Brwon--EWJ

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