English Woman's Journal - Remis beim Riera-Debüt: Frankfurt wartet weiter auf die Wende

Remis beim Riera-Debüt: Frankfurt wartet weiter auf die Wende


Remis beim Riera-Debüt: Frankfurt wartet weiter auf die Wende
Remis beim Riera-Debüt: Frankfurt wartet weiter auf die Wende / Foto: nordphoto GmbH / Engler - IMAGO/SID

Hoffnungsträger Albert Riera hat bei seinem Debüt als Trainer von Eintracht Frankfurt den ersehnten Befreiungsschlag verpasst. In einem lange mauen Bundesligaspiel bei Union Berlin kamen die kriselnden Hessen am Freitag nur zu einem 1:1 (0:0). Der große Effekt durch den Wechsel an der Seitenlinie blieb also zunächst aus, seit nun neun Pflichtspielen ist Frankfurt ohne Sieg - zumindest die Defensive wirkte aber stabiler als zuletzt.

Textgröße ändern:

Nathaniel Brown (84.) hatte die Frankfurter ganz spät in Führung geschossen, doch Leopold Querfeld (87./Foulelfmeter) glich kurz darauf aus. Frankfurt musste das Spiel zu zehnt beenden, weil Oscar Höjlund (86.) Gelb-Rot sah.

Der Spanier Riera, der den am Ende glücklosen und Mitte Januar geschassten Dino Toppmöller in Frankfurt ersetzte, beendete immerhin die seit vier Partien andauernde Pleitenserie und sprang mit Frankfurt vorerst auf Tabellenplatz sieben. Für die Wende wird es jedoch mehr brauchen als das, was die Frankfurter in der Hauptstadt anboten – vor allem offensiv. Union ist derweil seit sechs Ligaspielen sieglos.

Vier Trainingstage hatte der neue Coach gerade einmal, um die Eintracht umzukrempeln. Bei seinen markigen Auftritten vor der Presse hatte Riera angekündigt: "Man wird ein ganz anderes Team sehen, selbst bei Einwürfen wird es anders sein." Personell blieb es im Vergleich zur 1:3-Pleite gegen Bayer Leverkusen aber bei moderaten Anpassungen. Fares Chaibi und Höjlund kamen für Aurèle Amenda und den gesperrten Ellyes Skhiri in die Startelf.

Auf dem Rasen geschah zu Beginn herzlich wenig, dafür umso mehr auf den Rängen. Nach einer groß angelegten Pyro-Choreo der Union-Fans unterbrach Schiedsrichter Sören Stork das Spiel für rund sechs Minuten. Doch auch danach gestaltete sich die Partie wenig ansehnlich. Rieras Team, das mit einer Viererkette verteidigte, war nach 20 Gegentoren aus sieben Spielen sichtlich um defensive Stabilität bemüht.

Gleichzeitig vermochten die Gäste aber aus dem vielen Ballbesitz, den Union ihnen im ersten Durchgang erlaubte, kaum Torchancen zu erspielen. In der Folge wurde Union kurz vor der Halbzeit etwas mutiger. Einen Volleyschuss von Aljoscha Kemlein (41.) lenkte der in den vergangenen Wochen oft wacklige Eintracht-Torwart Kaua Santos, auf den auch Riera setzt, über die Querlatte. Bis zur Pause gab es keine einzige Torchance der Frankfurter.

Auch zu Beginn des zweiten Abschnitts agierte Rieras Mannschaft noch viel zu ungefährlich. Erst elf Minuten nach Wiederanpfiff spielte Arnaud Kalimuendo den vorgerückten Höjlund gut frei, am Fünfmeterraum verzog der Mittelfeldspieler jedoch kläglich über das Tor. Lange suchten beide Teams nun vergeblich nach Wegen vor das gegnerische Tor, am Ende wurde es dann wild.

T.Burns--EWJ

Empfohlen

Historischen Titel verpasst: Schindler verliert EM-Finale

Martin Schindler hat den ersten Majortitel eines deutschen Dartsprofis knapp verpasst. Der unverhoffte Erfolgslauf des Weltranglisten-23. bei der EM in Dortmund endete im Finale, gegen den Engländer Ross Smith musste sich der Strausberger mit 8:11 geschlagen geben. Schon der Einzug ins Endspiel war historisch.

Antonelli siegt in Austin - Titelentscheidung vertagt

Die WM-Entscheidung ist vertagt - doch Kimi Antonelli dem historischen Titelgewinn in der Formel 1 näher denn je. Der Italiener hat den Großen Preis der USA gewonnen und seinen Vorsprung in der Weltmeisterschaft weiter ausgebaut.

Darts-EM: Schindler sensationell im Finale

Martin Schindler greift bei der Darts-EM sensationell nach dem Titel. Die deutsche Nummer eins setzte seinen überraschenden Erfolgslauf in Dortmund fort und besiegte im Halbfinale den Luke-Littler-Bezwinger Krzysztof Ratajski aus Polen mit 11:6. Im Endspiel trifft Schindler auf den Engländer Ross Smith.

Kompanys Zustand stabil: "Siege die beste Medizin für ihn"

Bayern Münchens Trainer Vincent Kompany befindet sich nach Angaben seines Assistenten auf dem Weg der Besserung. "Die Rückmeldungen sind im Moment wirklich positiv", sagte der Münchner Co-Trainer Aaron Danks vor dem Bundesligaspiel beim SC Freiburg bei DAZN. Kompany, der am Freitag zusammengebrochen und ins Krankenhaus gebracht worden war, sei "stabil". Es gehe ihm "jeden Tag ein bisschen besser. Die Tests laufen noch. Die Anzeichen sind wirklich positiv."

Textgröße ändern: