English Woman's Journal - Draisaitl nach Klatsche alarmiert: "Sehr besorgniserregend"

Draisaitl nach Klatsche alarmiert: "Sehr besorgniserregend"


Draisaitl nach Klatsche alarmiert: "Sehr besorgniserregend"
Draisaitl nach Klatsche alarmiert: "Sehr besorgniserregend" / Foto: CODIE MCLACHLAN - SID

Nach dem Debakel im Rogers Place wirkte Leon Draisaitl ratlos, fast verzweifelt. "Ich habe wirklich keine Antwort", sagte der Eishockeystar bei der Suche nach den Gründen für die Krise der Edmonton Oilers, "es ist einfach von Anfang bis Ende nicht gut genug." Das 3:8 in eigener Halle gegen die Dallas Stars war nicht der erste peinliche Auftritt in dieser NHL-Saison, Draisaitl ist alarmiert: "Es ist sehr besorgniserregend. Alles ist sehr besorgniserregend."

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Mit 25 Punkten aus ebenso vielen Spielen sind die Kanadier im Westen Zehnter, liegen zwei Punkte hinter dem letzten Play-off-Platz. "Die Position ist okay, aber wir stehen nicht da, wo wir sein wollen", sagte Draisaitl nach der vierten Niederlage in den vergangenen fünf Spielen - und der zweiten Klatsche vor den eigenen Fans. Erst Anfang des Monats waren die Oilers zu Hause gegen Colorado Avalanche mit 1:9 untergegangen.

"Wir haben fast 30 Spiele hinter uns und scheinen immer noch nicht den Dreh raus zu haben oder zu wissen, wer wir eigentlich sind", klagte Draisaitl. "Ich weiß wirklich nicht, was ich sagen soll, es ist einfach im Moment nicht gut genug." Eine einfache Lösung sieht der Kölner nicht, das Team müsse in jedem Fall "besser werden, so einfach ist das. Wir müssen in den Spiegel schauen und dafür sorgen, dass wir besser werden."

Trainer Kris Knoblauch kritisierte die Einstellung. "Schon beim ersten Shift waren wir leer. Dieser erste Shift war im Grunde ein Vorbote dafür, wie wir den Rest des Spiels gespielt haben", sagte der Headcoach. Die Stars traten ohne ihren gesperrten Topspieler Mikko Rantanen an, dominierten aber dennoch. Draisaitl gelang die Torvorlage zum 2:6 durch Evan Bouchard (42.), es war sein 15. Assist in dieser Saison.

Draisaitl hat 14 Tore erzielt, mehr gelangen nur Nathan MacKinnon (Colorado) und Morgan Geekie (Boston Bruins/je 17). Connor McDavid, Sturmkollege des deutschen Nationalspielers, liegt mit 34 Scorerpunkten auf Rang drei der NHL-Rangliste. Dennoch hat der Vizemeister große Probleme.

Vor der Abreibung hatte Edmonton zum Abschluss eines sieben Spiele langen Auswärtstrips die Neuauflage des Stanley-Cup-Finals bei den Florida Panthers mit 6:3 gewonnen. Nun kam der Rückschlag, der erneut Fragen aufwirft.

R.Mcintosh--EWJ

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