English Woman's Journal - Zverev behält die Nerven: Davis-Cup-Team hofft auf Halbfinale

Zverev behält die Nerven: Davis-Cup-Team hofft auf Halbfinale


Zverev behält die Nerven: Davis-Cup-Team hofft auf Halbfinale
Zverev behält die Nerven: Davis-Cup-Team hofft auf Halbfinale / Foto: TIZIANA FABI - SID

Das deutsche Tennis-Team darf beim Davis Cup in Bologna weiter auf den Halbfinaleinzug hoffen. Topspieler Alexander Zverev hielt dem Druck stand und gewann sein Einzel im Duell mit Argentinien gegen Francisco Cerúndolo mit 6:4, 7:6 (7:3). Im Kampf um die Runde der besten vier bei dem traditionsreichen Nationenturnier muss nun das Doppel entscheiden, bei dem Bundestrainer Michael Kohlmann wie gewohnt auf Kevin Krawietz und Tim Pütz setzt.

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Zum Auftakt des Viertelfinal-Duells hatte Jan-Lennard Struff ein Nervenspiel gegen Tomás Martín Etcheverry auf bittere Weise 6:7 (3:7), 6:7 (7:9) verloren. "Er hat den Sieg verdient. Ich hätte ihn auch verdient gehabt. So ist Tennis manchmal", sagte Struff.

Das DTB-Team jagt in Norditalien den ersten Davis-Cup-Titel seit 1993. Mit dem Weltranglistendritten Zverev an der Spitze gelten die Deutschen als Mitfavorit. In einem möglichen Halbfinale am Samstag (12.00 Uhr/Tennis Channel und tennis.de) würde Spanien auf die deutsche Auswahl warten. Für Zverev war es die erste Partie im Davis Cup seit Februar 2023.

Struff hingegen ist ein Davis-Cup-Urgestein, und der 35-Jährige kam in der stimmungsvollen "SuperTennis Arena" in der Messehalle 37 des BolognaFiere gut in die Partie. Ein frühes Break gab der Warsteiner, der sich zuletzt mit einem Sieg beim Challenger-Turnier in Lyon frisches Selbstvertrauen geholt hatte, Mitte des ersten Satzes wieder her. Im Tiebreak hatte Etcheverry die besseren Nerven.

Auch der zweite Durchgang wurde zu einem Krimi, beide Spieler gaben sich bei eigenem Aufschlag keine Blöße. Etcheverry servierte in der entscheidenden Phase sieben (!) Asse in Folge - und behielt im Tiebreak erneut die Oberhand.

Zverev, der auf der Tour eine Bilanz von 1:3 gegen Cerúndolo hat, agierte im ersten Satz hochkonzentriert. Im zweiten Durchgang ließ die Kraft des Deutschen etwas nach, beim Stand von 5:5 schmiss er wütend seinen Schläger auf den Boden. Dennoch machte er wenig später den Matchgewinn im Tiebreak perfekt.

L.McKay--EWJ

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