English Woman's Journal - Niederlande trotzt Ausfällen und hat Viertelfinale vor Augen

Niederlande trotzt Ausfällen und hat Viertelfinale vor Augen


Niederlande trotzt Ausfällen und hat Viertelfinale vor Augen
Niederlande trotzt Ausfällen und hat Viertelfinale vor Augen / Foto: DANIEL MIHAILESCU - SID

Auch ohne Starstürmerin Vivianne Miedema haben die niederländischen Fußballerinnen bei der EM in England einen großen Schritt in Richtung Viertelfinale gemacht. Der Titelverteidiger besiegte Nachrücker Portugal in Leigh mit 3:2 (2:1) und hat mit vier Punkten als Tabellenführer der Gruppe C das Weiterkommen dicht vor Augen. Die Portugiesinnen müssen mit nur einem Zähler um die K.o.-Phase bangen.

Textgröße ändern:

Damaris Egurrola (7.) und Stefanie van der Gragt (16.) brachten die personell gebeutelten Oranje-Löwinnen frühzeitig auf Kurs. Carole Costa per Foulelfmeter (38.) und Diana Silva (47.) brachten Portugal, das nach dem Ausschluss Russlands erst kurzfristig zur Endrunde nachgerückt war, zurück ins Spiel. Doch Danielle van de Donk (62.) traf per Distanzschuss zum Sieg für die Niederlande.

Ohne die coronapositive Miedema und die verletzte Torhüterin und Kapitänin Sari van Veenendaal kamen die Niederländerinnen bestens in die Partie, Egurrola traf wuchtig per Kopf nach einer Ecke, van der Gragt köpfte aus kurzer Distanz ein. Die Portugiesinnen schüttelten sich kurz, ehe Costa die Partie nach einem Foul von Dominique Janssen an Silva vom Elfmeterpunkt wieder spannend machte.

Und die Portugiesinnen blieben nach der Pause am Drücker: Costa flankte, Silva köpfte aus wenigen Metern zum Ausgleich ein. Bereits zum Auftakt gegen die Schweiz (2:2) hatte die Mannschaft von Trainer Francisco Neto einen 0:2-Rückstand wettgemacht. Diesmal sollte es nach dem Traumtor von van de Donk aber nicht zum Punktgewinn reichen.

Zuvor hatte bereits Mitfavorit Schweden das Tor zum Viertelfinale weit aufgestoßen. Der Olympiazweite gewann in Sheffield mit 2:1 (0:0) gegen die Schweiz und steht mit ebenfalls vier Zählern auf Rang zwei. Die Schweizerinnen haben mit nur einem Punkt nur noch geringe Chancen auf die Runde der letzten Acht.

Die frühere Münchnerin und Wolfsburgerin Fridolina Rolfö (53.) brachte die Schwedinnen vor 12.914 Zuschauern an der Bramall Lane in Führung. Ramona Bachmann (55.) traf nur zwei Minuten später zum Ausgleich, doch Hanna Bennison (79.) schoss die Schwedinnen zum Sieg.

P.Mitchell--EWJ

Empfohlen

FIFA-Machtkampf: Infantino erhält Unterstützung aus Asien

Der von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) anvisierte Sturz Gianni Infantinos wird immer unwahrscheinlicher. Die asiatische Konföderation AFC vollzog im FIFA-Machtkampf eine Kehrtwende und sicherte dem Präsidenten des Weltverbandes ihre Unterstützung für die Wahl im März 2027 in Rabat/Marokko zu. Die AFC hatte sich zunächst mit der UEFA und dem Kontinentalverband für Nord- und Mittelamerika (CONCACAF) gegen Infantinos inzwischen gescheitertes Investorenvorhaben ausgesprochen.

Zwei Tore, drei Assists: Draisaitl glänzt gegen den Meister

Leon Draisaitl war kaum zu halten, sein kongenialer Partner Connor McDavid ebenfalls - und doch mussten die Edmonton Oilers bis ins Penaltyschießen, um den Meister Carolina Hurricanes zu besiegen. 6:5 nach Shootout hieß es am Ende einer denkwürdigen NHL-Partie, in welcher der deutsche Eishockeystar und McDavid jeweils fünf Scorerpunkte sammelten. Beide trafen zweimal und lieferten drei Assists.

Strecke in Austin "inakzeptabel": Verstappen schlägt Alarm

Der viermalige Formel-1-Weltmeister Max Verstappen hat vor der möglichen Titelentscheidung in Austin/Texas die holprige Rennstrecke scharf kritisiert. Der "Circuit of the Americas", auf dem am Wochenende der Große Preis der USA stattfindet, sei "inakzeptabel", sagte der Niederländer vor dem 18. WM-Lauf: "Ich liebe diese Rennstrecke, ich liebe diese Stadt. Es ist eine der schönsten Strecken und einer der besten Orte, an die man kommen kann. Aber die Unebenheiten, die es hier gibt, sind inakzeptabel."

Urteil im Maradona-Prozess am 22. Dezember

Im Prozess um den Tod der argentinischen Fußballlegende Diego Maradona wird das Urteil am 22. Dezember verkündet. Das gab das zuständige Gericht am Donnerstag nach rund sechs Monaten Verhandlungsdauer bekannt. Sieben Mitarbeiter des medizinischen Teams des Weltmeisters von 1986 sind angeklagt. Ihnen wird vorgeworfen, durch fahrlässiges Handeln zum Tod Maradonas beigetragen zu haben.

Textgröße ändern: