English Woman's Journal - Nagelsmann erleichtert: "Gekämpft wie das rosafarbene Tier"

Nagelsmann erleichtert: "Gekämpft wie das rosafarbene Tier"


Nagelsmann erleichtert: "Gekämpft wie das rosafarbene Tier"
Nagelsmann erleichtert: "Gekämpft wie das rosafarbene Tier" / Foto: Marcus Hirnschal - IMAGO/osnapix/SID

Bundestrainer Julian Nagelsmann hat der deutschen Fußball-Nationalmannschaft nach dem Torfestival im "Quali-Endspiel" um das WM-Ticket ein großes Lob ausgesprochen – sowohl für ihre fußballerische Leistung als auch für ihren Kampfgeist. "Ich bin schon stolz auf die Mannschaft. Wir hatten einen holprigen Start in die Quali, heute war Druck auf dem Kessel", sagte der Bundestrainer im Anschluss an das 6:0 (4:0) gegen die Slowakei im ZDF. Jeder Spieler habe ein "extrem gutes Spiel gemacht und gearbeitet wie das rosafarbene Tier".

Textgröße ändern:

Nick Woltemade (18.), Serge Gnabry (29.) und Leroy Sané (36./41.) schossen der Auswahl des Deutschen Fußball-Bunds (DFB) in einer furiosen ersten Halbzeit den Frust von der Seele. Schon vor dem Pausenpfiff hallte "Oh, wie ist das schööön" durch das ausverkaufte RB-Stadion. Nach dem Seitenwechsel beseitigen die eingewechselten Leipziger Ridle Baku (67.) und Debütant Assan Ouédraogo (79.) die allerletzten Zweifel an der 21. Endrundenteilnahme beim XXL-Turnier 2026 in den USA, Kanada und Mexiko. Der Slowake David Hancko räumte ein: "Sie haben uns völlig zerstört."

Nico Schlotterbeck, der nach seiner Verletzung zurück in die Innenverteidigung rückte, zog großen Optimismus aus dem klaren Erfolg. "Wenn wir so spielen wie heute, ist es egal, ob der 46. der Weltrangliste kommt oder der Erste. Dann können wir jeden Gegner schlagen. Wir sind immer noch Deutschland. Wir wollen etwas erreichen. Ich will zur WM fahren, um das Ding zu gewinnen", sagte der Innenverteidiger von Borussia Dortmund.

Dank des fünften Sieges im sechsten Qualispiel rückt der viermalige Weltmeister bei der Auslosung am 5. Dezember in Washington D.C. höchstwahrscheinlich in Topf 1. "Es ist sehr, sehr erleichternd", sagte Torjäger Woltemade. Kapitän Joshua Kimmich lobte: "Das war ein sehr, sehr starkes Spiel." Jeder Spieler habe "heute ein Zeichen setzen" wollen. Und Serge Gnabry schwärmte: "Das war ein geiler Auftritt."

Die Erleichterung war auch bei Rudi Völler riesig, hatte das Team drei Tage zuvor in Luxemburg (2:0) nur knapp eine Blamage verhindert. "Egal in welcher Funktion, man hat den Druck gemerkt. Man kann nur ein Kompliment machen an Julian und sein Trainerteam und die Mannschaft. Die erste Halbzeit war außergewöhnlich. Wir haben nicht nur gut Fußball gespielt, sondern auch die Zweikämpfe gewonnen", sagte der DFB-Sportdirektor. "Schon nach fünf Minuten hatte man das Gefühl, heute brennt nichts an. Wir haben eine außergewöhnliche erste Halbzeit gespielt."

N.M.Shaw--EWJ

Empfohlen

Auch Real entschuldigt sich bei China für Mbappé-Kommentar

Nach dem Wirbel um einen mutmaßlichen Scherz von Fußball-Superstar Kylian Mbappé über Chinas Staatsgründer Mao Zedong hat sich nun auch Real Madrid offiziell entschuldigt. Der Klub wolle sich "beim chinesischen Volk für die Verstimmung entschuldigen, die durch die jüngsten Äußerungen unseres Spielers Kylian Mbappé möglicherweise entstanden ist", teilte der spanische Rekordmeister am Mittwoch mit.

Klaveness: FIFA-Kandidatur "kein wirkliches Thema" für mich

Norwegens Fußball-Verbandschefin Lise Klaveness (45) hat die Hoffnung der Europäer auf eine Alternative zu FIFA-Chef Gianni Infantino unterstrichen und vereinzelte Rufe nach einer eigenen Kandidatur zurückgewiesen. Ihr Verband habe international "eine Rolle gespielt, die nicht der effizienteste Weg ist, um Stimmen zu gewinnen", sagte Klaveness dem britischen Guardian: "Ich denke, wir haben uns sehr deutlich geäußert, deshalb glaube ich nicht, dass das diesmal für mich in Frage kommt, und es war auch kein wirkliches Thema für mich."

MLB: Milwaukee vergibt ersten Titel-Matchball

Die Milwaukee Brewers haben ihre erste Chance auf ihren Premieren-Titel in der Major League Baseball (MLB) vergeben. Das Team aus Wisconsin verlor in der Nacht zum Mittwoch Spiel vier der World Series bei den Tampa Bay Rays mit 3:4 nach Extra Innings. In der Best-of-Seven-Serie steht es nun 3:1 für die Brewers.

NHL: Sturm weiter auf Kurs - Dämpfer für Peterka und Stützle

Der deutsche Eishockey-Nationalspieler Nico Sturm ist mit Minnesota Wild in der NHL weiter auf Erfolgskurs. Der 31-Jährige und sein Team setzten sich mit 3:1 bei Utah Mammoth durch. Mit einer Bilanz von nun neun Siegen und nur drei Niederlagen führt Minnesota die Western Conference mit 20 Punkten weiter an.

Textgröße ändern: