English Woman's Journal - Nach neun Jahren Abstinenz: Amiri führt Mainz zum Sieg

Nach neun Jahren Abstinenz: Amiri führt Mainz zum Sieg


Nach neun Jahren Abstinenz: Amiri führt Mainz zum Sieg
Nach neun Jahren Abstinenz: Amiri führt Mainz zum Sieg / Foto: Ulrik Pedersen - www.imago-images.de/DeFodi Images/SID

Nadiem Amiri blieb cool vom Punkt im Hexenkessel auf Zypern: Der FSV Mainz 05 hat nach neun Jahren Abstinenz einen gelungen Start in das Abenteuer Europacup gefeiert. Der Fußball-Bundesligist gewann zum Auftakt in die Ligaphase der Conference League 1:0 (0:0) bei Omonia Nikosia.

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Nationalspieler Amiri traf per Foulelfmeter für die Mainzer (75.) beim 21-maligen Meister aus Zypern. Nach dem Treffer mussten beide Mannschaften für wenige Minuten in die Kabinen, weil die Omonia-Fans Gegenstände auf die FSV-Profis geworfen hatten.

Der FSV hatte zuletzt in der Saison 2016/17 in der Europa League gespielt, schied dort aber in der Gruppenphase aus. "Man merkt an allen Ecken und Enden, dass das etwas Besonderes ist", sagte Sportdirektor Niko Bungert kurz vor dem Anpfiff bei RTL+: "Wir schätzen das Wert und nehmen den Gegner ernst." Ähnlich sah es Profi Paul Nebel: "Wir haben alle enorm viel Bock und wollen unsere Intensität auf den Platz bringen."

In den ausstehenden fünf Partien der Ligaphase treffen die Mainzer auf AC Florenz, Lech Posen, Zrinjski Mostar, Samsunspor und Universitatea Craiova. Laut Sportvorstand Christian Heidel "ist es natürlich schon unser Ziel, die Ligaphase zu überstehen".

Die Rheinhessen, die mit lediglich vier Punkten aus fünf Begegnungen schwach in die Bundesliga-Saison gestartet sind, gerieten gleich in der Anfangsphase in einen offenen Schlagabtausch mit den Gastgebern. Die rund 1500 mitgereisten FSV-Fans sahen gute Chancen auf beiden Seiten.

Nach zehn Minuten beruhigte sich das Spiel. Die Mainzer, die ohne Maxim Leitsch, Jae-sung Lee und Dominik auskommen mussten, brachten in der Offensive kaum noch etwas zu Stande. Defensiv waren die Gäste beim Debüt des erst 17 Jahre alten polnischen Verteidigers Kacper Potulski immerhin weitgehend sattelfest. Erst in der 36. Minute sorgte Amaud Nordin per Pfostentreffer wieder für ein offensives Ausrufezeichen der Mainzer.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs erhöhte die Mannschaft von Trainer Bo Henriksen die Schlagzahl. Echte Chancen konnten sich die Mainzer, die am Sonntag in der Bundesliga beim Hamburger SV ran müssen, aber nicht erarbeiten. Ein berechtigter Elfer musste helfen.

F.Stewart--EWJ

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