English Woman's Journal - Ruder-WM: Frauen-Achter verpasst Überraschung

Ruder-WM: Frauen-Achter verpasst Überraschung


Ruder-WM: Frauen-Achter verpasst Überraschung
Ruder-WM: Frauen-Achter verpasst Überraschung / Foto: Tobias Lackner, - - IMAGO / Beautiful Sports/SID

Der deutsche Frauen-Achter hat bei der Ruder-WM in Shanghai nur knapp seine erste Medaille seit 19 Jahren verpasst. Beim klaren Sieg der Niederlande überraschte das Team um Schlagfrau Nora Peuser mit Rang vier, zu Bronze fehlten nach einer starken Vorstellung nur wenige Zentimeter.

Textgröße ändern:

Nach 1500 von 2000 Metern lag Deutschland noch auf dem dritten Rang, musste sich im Ziel mit 6:12,83 Minuten aber noch dem Olympia-Dritten Großbritannien (6:12,66) geschlagen geben. Gold ging an die Niederlande (6:08,10) vor Olympiasieger Rumänien (6:10,83).

Erstmals seit 2009 kämpfte wieder ein deutscher Frauen-Achter in einem WM-Finale um die Medaillen, den letzten Podestplatz hatte es 2006 mit Silber gegeben.

Der deutsche Männer-Achter verabschiedete sich derweil nach einer enttäuschenden WM zumindest mit einem Sieg im B-Finale. In 5:33,18 Minuten gewann das Team um Schlagmann Theis Hagemeister und Steuermann Jonas Wiesen klar vor Rumänien (5:36,58) und Kanada (5:43,15). In der Endabrechnung bedeutete dies Rang sieben.

Das Finale der besten sechs Boote hatten die Männer nach Rang drei im stark besetzten Vorlauf hinter dem Olympiazweiten Niederlande und den Bronzemedaillengewinnern von Paris aus den USA verpasst. Da die dritt- und viertplatzierten Teams im anderen Vorlauf eine bessere Zeit erzielten, reichte das nicht.

Der Deutsche Ruderverband (DRV) hatte das Paradeboot im Vorfeld als einen von zwei Medaillenkandidaten in den olympischen Bootsklassen für die WM genannt. Zuletzt hatte der Achter 2022 ein WM-Finale verpasst, erstmals seit 1999 war die Crew damals nicht dabei.

L.Scott--EWJ

Empfohlen

Handball: Flensburg erobert Tabellenführung zurück

Die SG Flensburg-Handewitt hat die erste Saisonniederlage in der Handball-Bundesliga (HBL) abgeschüttelt und sich die Tabellenführung zurückgeholt. Vier Tage nach dem bitteren 30:31 beim VfL Gummersbach setzte sich die Mannschaft von Trainer Ales Pajovic gegen Aufsteiger HBW Balingen-Weilstetten mit 31:25 (16:11) durch und verdrängte den punktgleichen THW Kiel (beide 19:3) dank der besseren Tordifferenz von Platz eins.

Zverev krönt sich zur Nummer eins der Tenniswelt

Der 29-Jährige erreicht das nächste große Ziel: Nach seinem Sieg über Tallon Griekspoor in Wien wird Zverev ab Montag die Weltrangliste der Männer anführen.

Champions League: Füchse gewinnen zum Gruppenabschluss

Die Füchse Berlin haben die Gruppenphase der Handball-Champions-League mit einem Sieg abgeschlossen, gehen aber mit einer schweren Hypothek in die Hauptrunde. Das Team von Trainer Nicolej Krickau bezwang den sieglosen serbischen Außenseiter RK Partizan Belgrad nach einer deutlichen Leistungssteigerung mit 40:33 (17:18). Der Finalist der vergangenen beiden Königsklassen-Spielzeiten beendete die Vorrunde mit 8:4 Punkten auf Rang zwei hinter dem makellosen KC Veszprém (12:0).

BVB hofft auf Karetsas-Comeback gegen Bayern

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund darf vor dem Klassiker bei Bayern München auf ein Comeback von Konstantinos Karetsas hoffen. Der 18 Jahre alte Offensivspieler absolvierte am Donnerstag nach seiner Bänderverletzung im Fuß erstmals wieder Teile des Mannschaftstrainings. Ob er für das Topspiel beim deutschen Rekordmeister am Samstag (18.30 Uhr/Sky) zur Verfügung steht, soll sich am Freitag entscheiden.

Textgröße ändern: