English Woman's Journal - Alonso in der Formel 1: "... dann ist 2026 mein letztes Jahr"

Alonso in der Formel 1: "... dann ist 2026 mein letztes Jahr"


Alonso in der Formel 1: "... dann ist 2026 mein letztes Jahr"
Alonso in der Formel 1: "... dann ist 2026 mein letztes Jahr" / Foto: Philippe LOPEZ - SID

Der zweimalige Weltmeister Fernando Alonso hofft im kommenden Jahr auf einen deutlichen Aufschwung seines Aston-Martin-Teams in der Formel 1 - damit er anschließend in Ruhe seine Karriere beenden kann. "Wenn das Auto gut ist, dann ist 2026 wahrscheinlich mein letztes Jahr", sagte der 44-Jährige im Interview mit der spanischen Zeitung AS: "Wenn das Auto nicht gut ist, dann kann es sein, dass ich ein weiteres Jahr bleibe, um mit einem guten Gefühl abzutreten."

Textgröße ändern:

Alonso, Weltmeister von 2005 und 2006, fährt mit Aston Martin in diesem Jahr meist hinterher, liegt nur auf Rang zwölf der Fahrer-WM. Die Saison 2026 könnte allerdings große Veränderungen im Feld bringen, weil dann für Antrieb und Autos neue Reglements gelten. Aston Martin bereitet diese Phase mit großem finanziellen Aufwand vor, hat unter anderem den Star-Designer Adrian Newey verpflichtet, dessen Autos in der Formel 1 bereits 14 Fahrer- und zwölf Teamtitel eingefahren haben.

Auch Alonso zeigt sich angesichts dieser Veränderungen "sehr motiviert" für das kommende Jahr, "weil ich weiß, dass es meine letzte Chance ist." Es sei "die letzte Reglementänderung, die ich erleben werde, und die letzte Chance, einen weiteren Grand Prix zu gewinnen, gute Dinge zu genießen, auf das Podium zu steigen und um eine Meisterschaft zu kämpfen".

Einfach sei die Wahl des richtiges Zeitpunkts für das Karriere-Ende nicht. Er gehe davon aus, dass die Wahrscheinlichkeit für Erfolge bei Aston Martin mit den Jahren steige. "Im ersten Jahr könnten sie die Dinge gut hinbekommen", sagte er, "aber im zweiten und dritten Jahr ist es garantiert, dass sie die Dinge gut hinbekommen."

S.Smith--EWJ

Empfohlen

Struff bezwingt Djokovic erstmals – Viertelfinale in Basel

Jan-Lennard Struff hat seine starke Spätform beim ATP-Turnier in Basel mit einem Überraschungscoup gekrönt und Grand-Slam-Rekordchampion Novak Djokovic erstmals bezwungen. Der 36-Jährige aus Warstein rang den Serben in einem hochklassigen Achtelfinal-Krimi nach 2:36 Stunden mit 6:7 (4:7), 7:5, 7:6 (7:5) nieder und zog ins Viertelfinale ein. Seinen dritten Matchball verwandelte Struff zum umjubelten Premierensieg im neunten direkten Duell.

Klatsche in Belgrad: Bayerns EuroLeague-Krise immer schlimmer

Abgekocht im serbischen Hexenkessel: Die EuroLeague-Krise der Basketballer von Bayern München hat sich noch einmal verschärft. Bei Roter Stern Belgrad ging der deutsche Vizemeister am Donnerstag nach ganz schwacher Vorstellung mit 73:103 (31:48) unter. Es war die siebte Niederlage im neunten Saisonspiel, gleichzeitig haben die Bayern die vergangenen vier Partien in der Königsklasse allesamt verloren.

Handball: Flensburg erobert Tabellenführung zurück

Die SG Flensburg-Handewitt hat die erste Saisonniederlage in der Handball-Bundesliga (HBL) abgeschüttelt und sich die Tabellenführung zurückgeholt. Vier Tage nach dem bitteren 30:31 beim VfL Gummersbach setzte sich die Mannschaft von Trainer Ales Pajovic gegen Aufsteiger HBW Balingen-Weilstetten mit 31:25 (16:11) durch und verdrängte den punktgleichen THW Kiel (beide 19:3) dank der besseren Tordifferenz von Platz eins.

Zverev krönt sich zur Nummer eins der Tenniswelt

Der 29-Jährige erreicht das nächste große Ziel: Nach seinem Sieg über Tallon Griekspoor in Wien wird Zverev ab Montag die Weltrangliste der Männer anführen.

Textgröße ändern: