English Woman's Journal - Geldstrafen für Kyrgios und Tsitsipas

Geldstrafen für Kyrgios und Tsitsipas


Geldstrafen für Kyrgios und Tsitsipas
Geldstrafen für Kyrgios und Tsitsipas / Foto: GLYN KIRK - SID

Stefanos Tsitsipas und Nick Kyrgios wurden nach ihrem hitzigen Drittrundenduell in Wimbledon zu Geldstrafen verurteilt. Der Grieche Tsitsipas, der wütend einen Ball in die Zuschauermenge geschlagen hatte, muss 10.000 Dollar (9600 Euro) zahlen. Sieger Kyrgios wurde wegen unflätiger Ausdrucksweise mit einer Zahlung von 4000 Dollar (3800 Euro) belegt. Dies teilte der Turnierveranstalter mit.

Textgröße ändern:

Der Australier Kyrgios hatte das Duell am Samstag 6:7 (2:7), 6:4, 6:3, 7:6 (9:7) gewonnen, beide Spieler waren in diesem verwarnt worden.

Der 27-jährige Kyrgios war von Beginn an völlig außer sich, schimpfte über die Linienrichter und schrie über den Platz. Nach dem Verlust des zweiten Satzes drosch Tsitsipas (23) den Ball frustriert ins Publikum - und bekam dafür eine Verwarnung. Kyrgios forderte mehr, er ließ den Oberschiedsrichter rufen, als der keine andere Entscheidung traf, beschwerte er sich ununterbrochen weiter. Tsitsipas reagierte wütend und drosch einige Bälle brutal hart auf Kyrgios' Körper, als der am Netz stand.

Kyrgios, der "Bad-Boy" der Tennisszene, war bereits wegen unsportlichen Verhaltens während seines Erstrundenmatches zu einer Geldstrafe von 10.000 Dollar verurteilt worden.

L.Paterson--EWJ

Empfohlen

FIFA-Machtkampf: Infantino erhält Unterstützung aus Asien

Der von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) anvisierte Sturz Gianni Infantinos wird immer unwahrscheinlicher. Die asiatische Konföderation AFC vollzog im FIFA-Machtkampf eine Kehrtwende und sicherte dem Präsidenten des Weltverbandes ihre Unterstützung für die Wahl im März 2027 in Rabat/Marokko zu. Die AFC hatte sich zunächst mit der UEFA und dem Kontinentalverband für Nord- und Mittelamerika (CONCACAF) gegen Infantinos inzwischen gescheitertes Investorenvorhaben ausgesprochen.

Zwei Tore, drei Assists: Draisaitl glänzt gegen den Meister

Leon Draisaitl war kaum zu halten, sein kongenialer Partner Connor McDavid ebenfalls - und doch mussten die Edmonton Oilers bis ins Penaltyschießen, um den Meister Carolina Hurricanes zu besiegen. 6:5 nach Shootout hieß es am Ende einer denkwürdigen NHL-Partie, in welcher der deutsche Eishockeystar und McDavid jeweils fünf Scorerpunkte sammelten. Beide trafen zweimal und lieferten drei Assists.

Strecke in Austin "inakzeptabel": Verstappen schlägt Alarm

Der viermalige Formel-1-Weltmeister Max Verstappen hat vor der möglichen Titelentscheidung in Austin/Texas die holprige Rennstrecke scharf kritisiert. Der "Circuit of the Americas", auf dem am Wochenende der Große Preis der USA stattfindet, sei "inakzeptabel", sagte der Niederländer vor dem 18. WM-Lauf: "Ich liebe diese Rennstrecke, ich liebe diese Stadt. Es ist eine der schönsten Strecken und einer der besten Orte, an die man kommen kann. Aber die Unebenheiten, die es hier gibt, sind inakzeptabel."

Urteil im Maradona-Prozess am 22. Dezember

Im Prozess um den Tod der argentinischen Fußballlegende Diego Maradona wird das Urteil am 22. Dezember verkündet. Das gab das zuständige Gericht am Donnerstag nach rund sechs Monaten Verhandlungsdauer bekannt. Sieben Mitarbeiter des medizinischen Teams des Weltmeisters von 1986 sind angeklagt. Ihnen wird vorgeworfen, durch fahrlässiges Handeln zum Tod Maradonas beigetragen zu haben.

Textgröße ändern: