English Woman's Journal - Belastungsdebatte: Mbappé fordert "mehr Ruhe" für die Stars

Belastungsdebatte: Mbappé fordert "mehr Ruhe" für die Stars


Belastungsdebatte: Mbappé fordert "mehr Ruhe" für die Stars
Belastungsdebatte: Mbappé fordert "mehr Ruhe" für die Stars / Foto: FRANCK FIFE - SID

Der französische Ausnahmestürmer Kylian Mbappé (26) fordert angesichts des vollgepackten Fußballkalenders längere Pausen für die Stars der Branche. "Wir brauchen einfach etwas mehr Ruhe, etwas mehr Urlaub, um unseren Körper zu regenerieren und die Belastung durch die vielen Spiele zu verkraften", sagte der Kapitän der Franzosen vor dem Auftakt in die WM-Qualifikation am Freitag gegen die Ukraine (20.45 Uhr/DAZN) in Breslau.

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Es gehe "nicht nur um die Anzahl der Spiele, sondern vielmehr um die Erholung". Aus Mbappés Sicht wirkt sich die Belastung negativ auf die Qualität des Spiels aus. Er könne sich "nicht daran erinnern, jemals einen Spieler - selbst unter den besten der Geschichte - gesehen zu haben, der in einer Saison 60 Spiele auf seinem höchsten Niveau gespielt hat", sagte der Angreifer von Real Madrid, der in diesem Sommer noch die Klub-WM gespielt hatte.

Mbappé stellte aber zugleich klar: "Spielen wir zu viel? Nein, meine Meinung hat sich geändert." Er habe dies gedacht, "aber jetzt denke ich anders, weil ich verstehen kann, dass die Leute auf ihren Sofas sagen, dass wir viel Geld verdienen und deshalb spielen müssen", sagte er. In der Debatte um die Belastung der Profis müssten alle "einen Schritt aufeinander zugehen, am Ende profitieren alle davon – die Zuschauer bekommen bessere Spiele zu sehen".

Eine Besserung ist für Mbappé derzeit allerdings nicht in Sicht. Er habe den Eindruck, dass es sich um einen "Dialog zwischen Tauben" handelt: "Wir geben Erklärungen ab, aber der Bumerang lautet: 'Ihr verdient viel Geld, also spielt auch.' Das kann noch Jahre so weitergehen", sagte der Weltmeister von 2018.

Seit Monaten herrscht aufgrund der Thematik ein Dauerstreit zwischen dem Weltverband FIFA und der Spielergewerkschaft FIFPRO. FIFPRO hat unter anderem gemeinsam mit dem europäischen Ligenverband rechtliche Schritte gegen die FIFA eingeleitet.

Ch.Reilly--EWJ

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