English Woman's Journal - Woltemade-Wechsel zu Newcastle United perfekt

Woltemade-Wechsel zu Newcastle United perfekt


Woltemade-Wechsel zu Newcastle United perfekt
Woltemade-Wechsel zu Newcastle United perfekt / Foto: Michael Taeger - IMAGO/Jan Huebner/SID

Der überraschende Wechsel des Fußball-Nationalspielers Nick Woltemade vom VfB Stuttgart in die Premier League ist perfekt. Wie sein neuer Klub Newcastle United am Samstag mitteilte, unterschrieb der Bundesliga-Shootingstar einen "langfristigen Vertrag". Als Ablösesumme sollen nach Medienberichten 85 Millionen Euro plus fünf Millionen an möglichen Zusatzzahlungen fällig werden.

Textgröße ändern:

"Es ist ein großer Schritt in meinem Leben, Deutschland zu verlassen, aber jeder hat mich so herzlich empfangen, dass es sich bereits wie eine Familie anfühlt", wird Woltemade auf der Klub-Homepage zitiert: "Ich habe ein wirklich gutes Gefühl aus dem Gespräch mit dem Cheftrainer, dass dies der richtige Ort für mich ist, um mein bestes Niveau zu erreichen."

Auch der VfB bestätigte den Abschied des 23-Jährigen nach nur 425 Tagen in Stuttgart. "Nachdem wir einen Transfer von Nick in der laufenden Transferperiode lange Zeit ausgeschlossen hatten, haben sich die Rahmenbedingungen kurzfristig in einer solchen Größenordnung verändert, dass wir im Sinne unserer Gesamtverantwortung für den VfB Stuttgart – bei allem Wissen um Nicks sportlichen Wert – nun doch einem Verkauf zugestimmt haben", sagte Vorstandschef Alexander Wehrle.

Trainer Sebastian Hoeneß hatte verärgert auf den Transfer reagiert, nachdem die Klubführung zunächst Woltemades Verbleib verkündet hatte. "Fakt ist, dass es für uns ein herber Verlust ist", sagte der Coach am Freitag und bemängelte, dass es nicht gelungen sei, "Dinge umzusetzen", die man sich gemeinsam vorgenommen habe.

Wochenlang hatte Rekordmeister Bayern München versucht, Woltemade zu verpflichten, die finanziellen Vorstellungen der Klubs lagen aber zu weit auseinander. Pokalsieger Stuttgart lehnte während der Verhandlungen mehrere Angebote des Meisters ab, ehe Wehrle öffentlich die finale Absage erteilte. Anschließend absolvierte Woltemade die ersten drei Pflichtspiele der Stuttgarter und erzielte zuletzt in der ersten DFB-Pokalrunde bei Eintracht Braunschweig (8:7 i.E.) einen Treffer.

E.Brwon--EWJ

Empfohlen

Regionalliga: DFB-Präsidium einigt sich auf Kompassmodell

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) setzt sich im Ringen um eine Reform der Regionalliga für das sogenannte Kompassmodell ein. Wie der DFB bekannt gab, einigte sich das Präsidium des Verbandes bei seiner Sitzung am Freitag darauf, beim Außerordentlichen DFB-Bundestag am 18. Dezember einen Antrag auf Einführung des Reformvorschlags zu stellen.

DHB: Mit 14 Vize-Weltmeisterinnen zur EM - Smits als Edeljoker

Keine Experimente: Bundestrainer Markus Gaugisch startet mit 16 Spielerinnen in die Medaillenmission bei der Handball-EM und verzichtet dabei vorerst auf Xenia Smits. Die Rückraumspielerin, die erst im August ein Kind zur Welt brachte, steht nicht im Aufgebot von Deutschlands Handballerinnen für den Saison-Höhepunkt im Dezember, unter den Auserwählten sind aber auch ohne Smits noch 14 Vize-Weltmeisterinnen aus dem vergangenen Jahr.

CAS: Russland darf an Eishockey-WM in Deutschland teilnehmen

Die russische Eishockeynationalmannschaft darf bei der Weltmeisterschaft 2027 in Deutschland starten - das geht aus einem Urteil des Internationalen Sportgerichtshofs CAS hervor, das am Freitag bekannt gegeben wurde. Zuvor hatte der Weltverband IHHF Russland wie auch Belarus von den Titelkämpfen wegen des 2022 begonnenen russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine ausgeschlossen.

Bayern im Klassiker ohne Neuer - Kimmich trainiert

Bayern München muss auch im deutschen Fußball-Klassiker gegen Borussia Dortmund auf seinen Kapitän Manuel Neuer verzichten, darf aber auf die Rückkehr von dessen Stellvertreter Joshua Kimmich hoffen. "Leider kommt das Spiel ein bisschen zu früh für Manuel Neuer, er hat immer noch Schmerzen im Fuß", sagte Interimstrainer Aaron Danks vor dem Duell am Samstag (18.30 Uhr/Sky). Kimmich dagegen sollte nach dem Trauerfall in seiner Familie am Freitag erstmals wieder mit der Mannschaft trainieren. "Danach werden wir miteinander sprechen und sehen, wie er durchkommt", sagte Danks.

Textgröße ändern: