English Woman's Journal - Undav über Woltemade-Debatte: "Lasst den Jungen in Ruhe"

Undav über Woltemade-Debatte: "Lasst den Jungen in Ruhe"


Undav über Woltemade-Debatte: "Lasst den Jungen in Ruhe"
Undav über Woltemade-Debatte: "Lasst den Jungen in Ruhe" / Foto: IMAGO/Julia Rahn - IMAGO / Pressefoto Baumann/SID

Fußball-Nationalspieler Deniz Undav hat den öffentlichen Umgang mit seinem Stürmerkollegen Nick Woltemade im Zuge des Transferpokers zwischen Bundesligist VfB Stuttgart und Bayern München kritisiert. "Über Nick hat sich jeder Hans und Franz geäußert, es wurden Podcasts gemacht von Leuten, die du noch nie vorher gesehen hast. Experten haben sich geäußert, jeden Tag", sagte der Stuttgarter Undav der Sport Bild: "Lasst den Jungen doch einfach in Ruhe, irgendwann reicht es doch."

Textgröße ändern:

Dass von außen so viel auf Woltemade eingeprasselt sei, sei nicht spurlos am 23-Jährigen vorbeigegangen. "Wenn das Thema nicht so groß gemacht worden wäre, dann wäre es für Nick gar nicht so schlimm gewesen", sagte Undav: "Es hat Nick beschäftigt, da brauche ich keinen Mist erzählen."

Woltemade sei mit der Situation aber professionell umgegangen. "Er hat nicht auf sauer gemacht oder weniger gut trainiert. Klar, er hat weniger gelacht, war etwas mehr in sich gekehrt", sagte Undav: "Jetzt ist das Ding vorbei, alles geklärt. Und nach diesem Entschluss wirkt er für mich – nach außen – wieder lockerer. In der Kabine war er immer der Gleiche."

Woltemades Wechselambitionen zum Rekordmeister aus München kann Undav nachvollziehen. "Das ist der größte Verein Deutschlands, einer der größten Vereine der Welt", sagte Undav: "Nick wollte seinen nächsten Schritt machen, er ist noch jung. Natürlich ist das verständlich."

St.Ch.Russell--EWJ

Empfohlen

Regionalliga: DFB-Präsidium einigt sich auf Kompassmodell

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) setzt sich im Ringen um eine Reform der Regionalliga für das sogenannte Kompassmodell ein. Wie der DFB bekannt gab, einigte sich das Präsidium des Verbandes bei seiner Sitzung am Freitag darauf, beim Außerordentlichen DFB-Bundestag am 18. Dezember einen Antrag auf Einführung des Reformvorschlags zu stellen.

DHB: Mit 14 Vize-Weltmeisterinnen zur EM - Smits als Edeljoker

Keine Experimente: Bundestrainer Markus Gaugisch startet mit 16 Spielerinnen in die Medaillenmission bei der Handball-EM und verzichtet dabei vorerst auf Xenia Smits. Die Rückraumspielerin, die erst im August ein Kind zur Welt brachte, steht nicht im Aufgebot von Deutschlands Handballerinnen für den Saison-Höhepunkt im Dezember, unter den Auserwählten sind aber auch ohne Smits noch 14 Vize-Weltmeisterinnen aus dem vergangenen Jahr.

CAS: Russland darf an Eishockey-WM in Deutschland teilnehmen

Die russische Eishockeynationalmannschaft darf bei der Weltmeisterschaft 2027 in Deutschland starten - das geht aus einem Urteil des Internationalen Sportgerichtshofs CAS hervor, das am Freitag bekannt gegeben wurde. Zuvor hatte der Weltverband IHHF Russland wie auch Belarus von den Titelkämpfen wegen des 2022 begonnenen russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine ausgeschlossen.

Bayern im Klassiker ohne Neuer - Kimmich trainiert

Bayern München muss auch im deutschen Fußball-Klassiker gegen Borussia Dortmund auf seinen Kapitän Manuel Neuer verzichten, darf aber auf die Rückkehr von dessen Stellvertreter Joshua Kimmich hoffen. "Leider kommt das Spiel ein bisschen zu früh für Manuel Neuer, er hat immer noch Schmerzen im Fuß", sagte Interimstrainer Aaron Danks vor dem Duell am Samstag (18.30 Uhr/Sky). Kimmich dagegen sollte nach dem Trauerfall in seiner Familie am Freitag erstmals wieder mit der Mannschaft trainieren. "Danach werden wir miteinander sprechen und sehen, wie er durchkommt", sagte Danks.

Textgröße ändern: