English Woman's Journal - Niemeier überrascht in Wimbledon: Sieg über die Nummer zwei

Niemeier überrascht in Wimbledon: Sieg über die Nummer zwei


Niemeier überrascht in Wimbledon: Sieg über die Nummer zwei
Niemeier überrascht in Wimbledon: Sieg über die Nummer zwei / Foto: GLYN KIRK - SID

Wimbledondebütantin Jule Niemeier hat nach dem bislang größten Sieg ihrer Tenniskarriere die dritte Runde beim Rasenklassiker im All England Club erreicht. Die 22-Jährige aus Dortmund besiegte überraschend die an Position zwei gesetzte Anett Kontaveit (Estland) 6:4, 6:0. Nach nur 59 Minuten verwandelte Niemeier, die erst ihr zweites Majorturnier spielt, ihren ersten Matchball.

Textgröße ändern:

Die Weltranglisten-97. stand erstmals auf einem der großen Grand-Slam-Courts und auch zum ersten Mal einer Konkurrentin aus den Top 10 gegenüber. Großen Respekt zeigte sie nicht: Wie bei ihrem Auftaktsieg über die Chinesin Wang Xiyu dominierte Niemeier mit ihrem Aufschlag - noch immer hat sie kein Break zugelassen.

In Runde drei trifft Niemeier, eine der deutschen Hoffnungen für die Zeit nach der "goldenen Generation" um Angelique Kerber (Kiel) auf Anhelina Kalinina oder Lesia Zurenko (beide Ukraine). Erst im Mai in Paris hatte sie ihre Premiere im Hauptfeld eines der vier wichtigsten Tennisturniere der Welt gegeben, aber knapp gegen die frühere US-Open-Siegerin Sloane Stephens (USA) verloren.

Für den früheren Kerber-Coach Torben Beltz beginnt derweil die Zusammenarbeit mit Kontaveit (26) mit einer Enttäuschung. Der 45-Jährige stieß erst kurz vor Wimbledon zum Team der Weltranglistendritten. Auf Beltz und Kontaveit wartet nach der schwachen Vorstellung gegen Niemeier eine Menge Arbeit.

St.Reid--EWJ

Empfohlen

Zweifel am Formel-1-Finale: "Die Welt kann sich stark ändern"

Der Automobil-Weltverband FIA um Präsident Mohammed Ben Sulayem geht trotz der angespannten Sicherheitslage im Nahen Osten weiter von der planmäßigen Austragung der beiden letzten Saisonrennen der Formel 1 in Katar und Abu Dhabi aus. Unter den Piloten herrschen dagegen Zweifel.

"Mache einfach weiter": Brunner beim Thema DFB-Team gelassen

Paris Brunner klatschte nach seinem nächsten starken Auftritt glückselig mit seinen Teamkollegen der AS Monaco ab, zu einer Kampfansage in Richtung A-Nationalmannschaft ließ er sich aber nicht hinreißen. "Ich versuche das zu tun, was ich am besten kann - und zwar Tore schießen", sagte der 20-Jährige bei RTL. Derzeit gebe es noch keinen Kontakt zu Bundestrainer Jürgen Klopp und er zerbreche sich darüber auch nicht den Kopf. "Die Aktion kommt von ihm, ich mache hier einfach weiter", betonte Brunner.

Hofmann betreibt Eigenwerbung: "Mehr kann ich nicht machen"

Jonas Hofmann strahlte. Gelöst und mit breitem Grinsen sprach der "Nachrücker" über seinen perfekten Europapokalabend auf Kreta, an dem er nach schwierigen Wochen reichlich Eigenwerbung betrieben hatte. "Mehr kann ich nicht machen. Ich wurde nachnominiert, bin mitgeflogen, durfte spielen - und habe meinen Job erledigt", sagte der Routinier von Bayer Leverkusen nach seinem Doppelpack beim souveränen 2:0 (2:0) in der Europa League bei OFI Kreta.

"Genau jetzt richtig": Freiburg will Trendwende gegen Bayern

Julian Schuster sieht den Flow des SC Freiburg ausgerechnet vor dem Bundesliga-Spitzenspiel gegen den FC Bayern erstmal abgeebbt. "Der Lauf ist definitiv unterbrochen für den Moment mit den zwei Niederlagen", sagte der Trainer nach dem 0:3 (0:1) in der Conference League bei der AS Monaco: "Wichtig ist, dass wir solche Momente annehmen und uns verbessern, das ist die Chance. Es zeigt, was notwendig ist, um Spiele zu gewinnen. Gerade gegen bessere Gegner braucht es noch mehr."

Textgröße ändern: