English Woman's Journal - Málaga nicht mehr Austragungsort bei der WM 2030

Málaga nicht mehr Austragungsort bei der WM 2030


Málaga nicht mehr Austragungsort bei der WM 2030
Málaga nicht mehr Austragungsort bei der WM 2030 / Foto: © SID

Die spanische Stadt Málaga hat ihre Bewerbung als Austragungsort der Fußball-Weltmeisterschaft 2030 zurückgezogen. Die Entscheidung fiel am Samstag nach einem Treffen zwischen dem Bürgermeister und Klubvertretern des FC Málaga. Für das Turnier, welches in Spanien, Portugal und Marokko sowie drei südamerikanischen Ländern stattfinden wird, hatte Spanien zuvor elf Stadien vorgeschlagen, darunter auch das Stadion La Rosaleda in der andalusischen Küstenstadt.

Textgröße ändern:

"Wenn die Weltmeisterschaft ein Risiko für den Klub und ein Problem für die Fans darstellt, ist es nicht wert, weiterhin daran festzuhalten", erklärte Málagas Bürgermeister Francisco de la Torre nach dem Treffen. "Wir machen das nicht, um Geld zu sparen, sondern weil es das Beste für die Stadt, die Fans und den Klub ist", ergänzte de la Torre. Während des Umbaus von La Rosaleda müsste der FC Málaga in einem Ausweichstadion mit einer Kapazität von 12.500 Plätzen spielen, während der Klub derzeit über 26.000 Dauerkarteninhaber hat.

Der spanische Zweitligist hatte noch 2013 in der Champions League gespielt, war anschließend jedoch inmitten einer Finanzkrise bis in die dritte Liga abgestiegen. Die Alternativoptionen für die Austragung sind die galicische Stadt Vigo und die Küstenstadt Valencia.

K.R.Jones--EWJ

Empfohlen

BVB bleibt auf Augenhöhe mit dem FC Bayern

Borussia Dortmund bleibt mit dem FC Bayern auf Augenhöhe. In einem kampfbetonten 141. deutschen Klassiker trotzte die Mannschaft von Trainer Niko Kovac dem deutschen Rekordmeister ein 2:2 (0:1) ab und ist damit nach wie vor punktgleich mit dem Tabellenführer aus München. Fábio Silva (89.) und Serhou Guirassy (60.) trafen vor den Augen von Bundestrainer Jürgen Klopp jeweils zum Ausgleich für die Gäste, nachdem Konrad Laimer (38.) und Dayot Upamecano (66.) die Bayern zweimal in Führung gebracht hatten.

Zverev unterliegt de Minaur: Traumfinale gegen Alcaraz geplatzt

Ein fahriger Alexander Zverev hat das Traumfinale beim ATP-Turnier in Wien platzen lassen. Der neue Weltranglistenerste unterlag am Samstag in einem ganz engen Match dem Australier Alex de Minaur 4:6, 6:1, 6:7 (4:7) und verpasste damit das erhoffte Endspiel gegen seinen Vor-Vorgänger Carlos Alcaraz. Der Spanier hatte zuvor sein Halbfinale 6:4, 7:6 (7:2) gegen Daniil Medwedew gewonnen.

Nach Russen-Urteil: WM-Rückgabe für DEB eine Option

Die Teilnahme Russlands an der Weltmeisterschaft in Deutschland wird zum Politikum, der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) zieht gar den Worst-Case in Betracht. "Ich möchte keine Schwarzmalerei betreiben, ich möchte auch nicht die WM in Frage stellen", sagte der Vorstandsvorsitzende Frank H. Lutz bei MagentaTV: "Aber natürlich müssen wir uns als DEB mit der Option beschäftigen, dass wir diese WM zurückgeben."

Matchball vergeben: Struff verpasst erneuten Final-Einzug

Tennisprofi Jan-Lennard Struff hat in einem Krimi seinen zweiten Final-Einzug auf der ATP-Tour binnen acht Tagen verpasst. Der 36 Jahre alte Warsteiner vergab im Halbfinale des Hallenturniers von Basel gegen den Tschechen Jiri Lehecka einen Matchball und unterlag trotz einer phasenweise erneut starken Leistung 6:3, 5:7, 4:6. In der Vorwoche hatte er im engen Endspiel von Basel gegen den Niederländer Tallon Griekspoor verloren.

Textgröße ändern: