English Woman's Journal - Otto Fricke neuer DOSB-Vorstandsvorsitzender

Otto Fricke neuer DOSB-Vorstandsvorsitzender


Otto Fricke neuer DOSB-Vorstandsvorsitzender
Otto Fricke neuer DOSB-Vorstandsvorsitzender / Foto: IMAGO/ESDES.Pictures, Bernd Elmenthaler - IMAGO/Bernd Elmenthaler/SID

Der frühere Bundestagsabgeordnete Otto Fricke (FDP) wird neuer Vorstandsvorsitzender des Deutschen Olympischen Sportbundes. Der 59-Jährige tritt die Nachfolge von Torsten Burmester an, von dem sich der DOSB im vergangenen Winter getrennt hatte. Zuletzt hatte der frühere hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) das Gremium als Vorstand mit besonderen Aufgaben ergänzt, sein Vertrag läuft noch bis zum 31. Juli. Fricke tritt sein Amt am 1. September an, der Vertrag läuft zunächst für drei Jahre. Es besteht die Option, um weitere zwei Jahre zu verlängern.

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"In Otto Fricke gewinnen wir eine Führungspersönlichkeit mit umfassenden politischen, strategischen und kommunikativen Kompetenzen", sagte DOSB-Präsident Thomas Weikert: "Als langjähriges Mitglied des Deutschen Bundestages verfügt er über ein hervorragendes politisches Netzwerk und genießt über Parteigrenzen hinweg hohes Ansehen. Gemeinsam wollen wir den organisierten Sport weiter stärken und die großen Herausforderungen der kommenden Jahre entschlossen angehen." Fricke sprach von einer "großen Aufgabe, vor der ich genauso Respekt habe, wie ich mich darauf freue, mich für den Sport und vor allem die Sportlerinnen und Sportler einzusetzen."

Fricke stammt aus Krefeld, von 2002 bis 2013 und 2017 bis 2025 gehörte der Rechtsanwalt dem Bundestag an. Zuletzt war er haushaltspolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion. Zwischen seinen Amtszeiten arbeitete Fricke als Unternehmensberater. Als Vorstandsvorsitzender wird er nun die strategische und operative Leitung des DOSB verantworten.

Der Dachverband des organisierten Sports war seit einem halben Jahr auf der Suche nach einem Nachfolger für Torsten Burmester, der für die SPD für das Amt des Oberbürgermeisters von Köln kandidiert. Die Wahl dazu findet im September statt. Burmester (62) wollte seinen Posten während des Wahlkampfes behalten, der DOSB entschied sich aber für eine Neubesetzung und einigte sich auf einen Auflösungsvertrag.

R.Sutherland--EWJ

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