English Woman's Journal - Zverev gewinnt Hitzeschlacht und steht im Finale von Stuttgart

Zverev gewinnt Hitzeschlacht und steht im Finale von Stuttgart


Zverev gewinnt Hitzeschlacht und steht im Finale von Stuttgart
Zverev gewinnt Hitzeschlacht und steht im Finale von Stuttgart / Foto: IMAGO/Michael Weber IMAGEPOWER - IMAGO/Michael Weber IMAGEPOWER/SID

Ein Sieg trennt Alexander Zverev noch vom ersten Rasen-Titel seiner Karriere. Der Weltranglistendritte hat beim ATP-Turnier in Stuttgart das Finale erreicht und trifft am Sonntag auf den US-Amerikaner Taylor Fritz, der sich in der jüngeren Vergangenheit als eine Art Angstgegner erwiesen hat. Im Halbfinale des 250er-Wettbewerbs schlug der topgesetzte Zverev den US-Amerikaner Ben Shelton (Nr. 3) mit 7:6 (10:8), 7:6 (7:1). Fritz setzte sich mit 6:4, 7:6 gegen den Kanadier Félix Auger-Aliassime durch, der in der Runde zuvor den Youngster Justin Engel aus dem Turnier befördert hatte.

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Bei 35 Grad und praller Sonne zeigten sich beide Akteure extrem stark bei ihren Aufschlagspielen. Dementsprechend war die Entscheidung im Tiebreak nur folgerichtig. Zverev schenkte erst zwei Satzbälle bei eigenem Aufschlag her, um mit einem Service-Winner den fünften dann doch zu verwandeln. Der zweite Satz verlief ähnlich, wobei Zverev die besseren Returns parat hatte und nach zwei Stunden seinen dritten Matchball per Ass verwandelte.

Dabei hatte der gebürtige Hamburger in Shelton einen "unangenehmen, aggressiven Gegner, der im Match keinen Rhythmus zulässt", ausgemacht. Wobei der Linkshänder aus den USA ein gutes Omen für Zverev war. Vor fast genau zwei Monaten hatte er Sheldon schon einmal auf heimischen Boden geschlagen - und zwar zum bislang einzigen Titelgewinn in diesem Jahr in München. Landsmann Fritz hingegen gewann die letzten vier Duelle mit Zverev.

Zverev nutzt den Wettbewerb in der baden-württembergischen Landeshauptstadt, um sich auf das prestigeträchtige Highlight in Wimbledon (ab 30. Juni) vorzubereiten. Auch das am Samstag beginnende 500er-Turnier in Halle/Westfalen wird für den 28-Jährigen zum Training unter Wettbewerbsbedingungen. Von seinen 24 Titeln auf der Tour feierte er auf dem eigentlich ungeliebten Grün allerdings bislang noch keinen.

E.Brwon--EWJ

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