English Woman's Journal - Auch Keys besiegt: Maria erreicht Finale in London

Auch Keys besiegt: Maria erreicht Finale in London


Auch Keys besiegt: Maria erreicht Finale in London
Auch Keys besiegt: Maria erreicht Finale in London / Foto: IMAGO/Javier Garcia/Shutterstock - IMAGO/JAVIER GARCIA/SID

Tatjana Maria hat beim WTA-Turnier in London für die nächste faustdicke Überraschung gesorgt und mit 37 Jahren erstmals das Finale eines 500er-Turniers erreicht. Bei der Rasen-Konkurrenz in der britischen Hauptstadt besiegte Maria (Bad Saulgau) sensationell auch Australian-Open-Siegerin Madison Keys aus den USA 6:3, 7:6 (7:3) und greift nun nach ihrem vierten Titel auf der WTA-Tour.

Textgröße ändern:

Nach 90 Minuten verwandelte Maria ihren zweiten Matchball, hüpfte vor Freude wie ein Teenager über den Platz und fiel dann ihrer Familie in die Arme. "Ich kann es nicht glauben, ein Traum wird wahr", sagte Maria im Siegerinterview: "Ich bin sehr stolz."

Im Finale trifft Maria am Sonntag auf Paris-Olympiasiegerin Zheng Qinwen (China) oder Amanda Anisimova aus den USA. Maria, die durch den Finaleinzug auf Platz 52 der Weltrangliste klettern wird und damit Eva Lys als deutsche Nummer eins ablöst, besitzt bislang eine makellose Endspiel-Bilanz: Auf Mallorca (2018) sowie zweimal in Bogotá (2022, 2023) siegte sie jeweils.

Die starke Rasenspielerin Maria, die 2022 das Halbfinale von Wimbledon erreicht hatte, besiegte am Samstag die nächste Topgegnerin. Zuvor hatte sich die zweifache Mutter in London gegen die frühere US-Open-Finalistin Leylah Fernandez (Kanada), die einstige French-Open-Finalistin Karolina Muchova (Tschechien) und die frühere Wimbledon-Siegerin Jelena Rybakina (Kasachstan) durchgesetzt. Ins Hauptfeld war Maria über die Qualifikation eingezogen.

Das Turnier im Queen's Club im Stadtteil West Kensington, bei dem in diesem Jahr erstmals seit 1973 wieder Frauen an den Start gehen, dient der Vorbereitung auf den dritten Grand Slam des Jahres in Wimbledon (30. Juni bis 13. Juli).

P.Mitchell--EWJ

Empfohlen

FC Bayern: Saibari und Gnabry fallen "vorerst" aus

Der FC Bayern stellt sich auf einen längeren Ausfall von Ismael Saibari und Serge Gnabry ein. Saibari zog sich beim 2:2 (1:0) der Münchner am Samstagabend gegen Borussia Dortmund bei einem Zweikampf mit Torhüter Gregor Kobel nach Angaben des Klubs "einen Riss des Syndesmosebands im rechten Sprunggelenk zu". Der marokkanische Nationalspieler sei bereits "erfolgreich operiert" worden. Gnabry habe eine "Muskelverletzung im hinteren linken Oberschenkel" erlitten.

Ballack weist Bayern-Kritik an Karl zurück

Michael Ballack setzt sich gegen die öffentliche Kritik an seinem Schützling Lennart Karl aus den Reihen des FC Bayern zur Wehr. Man dürfe die sportliche Entwicklung nicht mit der Außendarstellung "vermischen", sagte der ehemalige DFB-Kapitän, der als Berater von Karl fungiert. Genau dies tue der FC Bayern jedoch, betonte er bei DAZN. "Dass Uli Hoeneß diese Außendarstellung kritisiert, ist legitim. Aber dass er Lennart damit öffentlich zur Zielscheibe erklärt, ist auch klar."

Reus glänzt als Assistgeber für Galaxy

Ex-Nationalspieler Marco Reus hat für Los Angeles Galaxy als Vorbereiter geglänzt. Beim 4:1 (2:0)-Erfolg der Kalifornier in der Major League Soccer gegen den Austin FC legte der langjährige Dortmunder gleich drei Treffer auf. Der 37-Jährige hat in dieser Saison damit schon 15 Tore vorbereitet.

Frustrierender Abend für Schröder

Frustrierender Abend für Dennis Schröder: Der Kapitän der deutschen Basketballer hat mit den Charlotte Hornets die dritte Pleite in Serie kassiert. Beim 104:109 (54:57) des Teams aus North Carolina gegen die Philadelphia 76ers fand der Weltmeister und Europameister Schröder seinen Rhythmus nicht und kam bei schwacher Wurfquote auf vier Punkte und sieben Assists.

Textgröße ändern: