English Woman's Journal - Zverevs Ärger mit den Experten: "Da gehört Boris leider dazu"

Zverevs Ärger mit den Experten: "Da gehört Boris leider dazu"


Zverevs Ärger mit den Experten: "Da gehört Boris leider dazu"
Zverevs Ärger mit den Experten: "Da gehört Boris leider dazu" / Foto: IMAGO/Philippe Ruiz - www.imago-images.de/SID

Erst das Viertelfinal-Aus in Roland Garros, jetzt der Ärger über die TV-Experten: Nach seiner Ankunft beim Rasenturnier in Stuttgart ließ Alexander Zverev seinem Frust freien Lauf. "Wenn es bei mir gut läuft, mache ich immer alles richtig, wenn es bei mir schlecht läuft, sind immer alle sehr, sehr schlau. Da gehört Boris leider dazu", sagte der Hamburger Tennisprofi über Eurosport-Mann Becker (57).

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Der dreimalige Wimbledonsieger hatte sich beim übertragenden Sender der French Open ebenso meinungsstark über Zverev geäußert wie im Podcast mit Andrea Petkovic. Das gefiel Zverev nicht - ebenso wenig wie die Kommentare der früheren Bundestrainerin Barbara Rittner, "die, was weiß ich, warum, so viel Meinung hat zu meiner Karriere", sagte Zverev und ergänzte: "Ihre Meinung nehme ich erstens nicht ernst und zweitens hat sie eine falsche Meinung in meinen Augen."

Becker hatte Zverev zu einer Veränderung in seinem Umfeld geraten, um sich den Traum vom ersten Grand-Slam-Titel zu erfüllen. "Irgendwann brauchst du neue Geräusche und ein neues Umfeld. Im Fußball ist das auch so, da bleibt der Trainer im Normalfall auch nicht zehn Jahre bei einem Verein." Rittner (52) meinte zu Zverevs Erklärung, seine Niederlage gegen Novak Djokovic hatte etwas mit dem Temperatursturz am Abend in Paris zu tun: "Das kann er mir nicht erzählen."

Zverev startet in Stuttgart nach einem Freilos in der ersten Runde voraussichtlich am Donnerstag in die Rasensaison. Am Dienstag könnte er auf Becker treffen. Einem Gespräch würde Zverev dabei nicht aus dem Weg gehen. "In jeder Beziehung, glaube ich, ob es mit einem Partner ist oder mit jemand anderem, hat man Streitthemen. Das ist vielleicht gerade bei uns eins", sagte der 28-Jährige. Aber: "Ich habe immer noch massiven Respekt vor ihm. Er ist eine absolute Legende, nicht nur im Sport, sondern in Deutschland generell und weltweit."

Daher werde er sich "immer anhören", was Becker zu sagen habe. "Ich muss aber nicht immer einig damit sein", sagte Zverev. Der Weltranglistendritte wird seit Jahren von seinem Vater Alexander senior gecoacht, sein Bruder Mischa managt die Karriere.

D.Findlay--EWJ

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