English Woman's Journal - NBA: Gilgeous-Alexander erstmals MVP

NBA: Gilgeous-Alexander erstmals MVP


NBA: Gilgeous-Alexander erstmals MVP
NBA: Gilgeous-Alexander erstmals MVP / Foto: Joshua Gateley - SID

Der Kanadier Shai Gilgeous-Alexander ist erstmals zum MVP der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA gewählt worden. Der 26 Jahre alte Teamkollege des deutschen Nationalspielers Isaiah Hartenstein führte Oklahoma City Thunder in der regulären Saison zu 68 Siegen und holte sich mit 32,7 Punkten pro Spiel auch den Titel des besten Scorers.

Textgröße ändern:

"Ich habe immer geglaubt, dass ich ein richtig guter Spieler werden könnte, weil ich gesehen habe, was es bringt, konzentriert zu arbeiten und zu kontrollieren, was man kontrollieren kann", sagte Gilgeous-Alexander: "Ich habe enorme Fortschritte gemacht, aber ich hätte nie gedacht, dass das passieren würde."

Gilgeous-Alexander ist der zweite Kanadier nach Steve Nash (2005, 2006), der die Auszeichnung erhielt. Der Guard erhielt 71 von möglichen 100 Stimmen für Platz eins, sein Vorgänger Nikola Jokic (Denver Nuggets) die übrigen 29. Dritter wurde bei der Wahl Giannis Antetokounmpo (Milwaukee Bucks).

In der vergangenen Saison hatte Gilgeous-Alexander den Titel noch knapp dem Serben Jokic überlassen müssen. Jokic spielte zwar mit 29,6 Punkten, 12,7 Rebounds und 10,2 Assists im Schnitt erneut eine beeindruckende Saison, doch OKC dominierte die Liga und beendete die Hauptrunde mit 18 Siegen mehr als die Nuggets. Auch das direkte Duell entschied Gilgeous-Alexander mit dem Sieg im entscheidenden Spiel sieben des Play-off-Viertelfinals für sich.

Im Halbfinale führt Titelfavorit OKC mit 1:0 gegen die Minnesota Timberwolves. Im NBA-Finale ginge es für Oklahoma City gegen die Indiana Pacers oder die New York Knicks.

P.Mitchell--EWJ

Empfohlen

Das Formel-1-Reife(n)zeugnis: Mexiko

Kimi Antonelli verwertet in Mexiko seinen zweiten WM-Matchball und ist der jüngste Weltmeister der Formel-1-Geschichte. Max Verstappen gewinnt schon wieder, Ferrari kämpft abermals mit sich selbst. Die Erkenntnisse des 19. WM-Laufs:

"Phänomenal": Verstappen und Hamilton schultern Antonelli

Max Verstappen und Rekordweltmeister Lewis Hamilton sorgten auf dem Podest für eines der ikonischsten Bilder der jüngeren Formel-1-Geschichte. Beide Piloten, Mehrfach-Weltmeister mit insgesamt elf Titeln, schulterten Kimi Antonelli und ließen den neuen Champion in Mexiko-Stadt hochleben. "Das war eine unglaubliche Saison. Dieses Podium mit Max und Lewis teilen zu können, ist wirklich unglaublich", sagte Antonelli: "Ich freue mich auf weitere Duelle in der Zukunft."

"Hochgearbeitet": Boll würdigt Zverevs "Aufopferung"

Timo Boll hat Alexander Zverevs Sprung an die Spitze der Tennis-Weltrangliste als "große Bestätigung" für die "Aufopferung" des Hamburgers gewürdigt - und erkennt gewisse Parallelen zu seinem eigenen Weg auf den Tischtennis-Thron. Carlos Alcaraz und Jannik Sinner würden oftmals als "die besseren Spieler" wahrgenommen, sagte Boll im Gespräch mit der FAZ: "So wie zu meiner Zeit die meisten gedacht haben, dass die Chinesen das höhere Potential haben, wenn sie richtig gut spielen. Aber der Konstante in diesem Jahr war Sascha, wie ich es wahrscheinlich damals war. Wir beide haben uns hochgearbeitet."

"Getreten und getreten": Matthäus warnt vor Simeones Atlético

Lothar Matthäus erinnert sich mit Schmerzen an die heißen Duelle mit Diego Simeone und hat den FC Bayern eindringlich vor dem Champions-League-Spiel bei dessen Klub Atlético Madrid am Dienstag (21.00 Uhr/Prime Video) gewarnt. "Der hat getreten und getreten", erzählte der RTL/Sky-Experte aus seiner Profizeit bei Inter Mailand über den damaligen Pisa-Spieler, "da habe ich mir gesagt, da brauchst du hinten und vorne Schienbeinschützer."

Textgröße ändern: