English Woman's Journal - VfB will Bielefeld "auf keinen Fall" unterschätzen

VfB will Bielefeld "auf keinen Fall" unterschätzen


VfB will Bielefeld "auf keinen Fall" unterschätzen
VfB will Bielefeld "auf keinen Fall" unterschätzen / Foto: THOMAS KIENZLE - SID

Champions-League-Teilnehmer gegen Drittligist, fünfmaliger deutscher Meister und dreimaliger Pokalsieger gegen titellosen Außenseiter - was kann da schon schiefgehen? Jede Menge, warnen die Spieler des VfB Stuttgart vor dem DFB-Pokalfinale am Samstag (20.00 Uhr/ZDF und Sky) gegen Arminia Bielefeld.

Textgröße ändern:

"Wir unterschätzen sie auf gar keinen Fall, Bielefeld ist nicht umsonst im Finale", sagte Nationalstürmer Deniz Undav und betonte mit Blick auf den Pokallauf der Arminia: "Man kann einmal Glück haben, vielleicht zweimal – aber nicht viermal. Wir gehen das Spiel an, als würden wir gegen Bayern oder Madrid spielen."

Bielefeld hat auf dem Weg nach Berlin neben Titelverteidiger Bayer Leverkusen mit Werder Bremen, dem SC Freiburg und Union Berlin drei weitere Erstligisten rausgeworfen. "Die werden in den Zweikämpfen auf jeden Fall eklig sein. Wir müssen dagegenhalten und vielleicht sogar noch ekliger sein", sagte Undav.

Der Angreifer will unbedingt "die Hände an den Pokal bekommen, das ist mein einziges Ziel. Ich denke an nichts anderes." Nationaltorwart Alexander Nübel denkt auch an die historische Tragweite. "Wenn man einen Titel gewinnt mit einem Verein, bleibt man immer in Erinnerung", sagte er.

Undav blickte vor dem größten Spiel der Saison auf die Enttäuschungen der vergangenen Monate zurück. "Wir können durch den Sieg vieles wieder gutmachen", sagte er: "Dann hast du trotz vieler negativer Dinge eine gute Saison gespielt, weil du dich wieder für Europa qualifiziert hast. Wenn es nicht klappt, wäre es keine gute Saison. Dann brennt die Stadt."

T.Wright--EWJ

Empfohlen

Das Formel-1-Reife(n)zeugnis: Mexiko

Kimi Antonelli verwertet in Mexiko seinen zweiten WM-Matchball und ist der jüngste Weltmeister der Formel-1-Geschichte. Max Verstappen gewinnt schon wieder, Ferrari kämpft abermals mit sich selbst. Die Erkenntnisse des 19. WM-Laufs:

"Phänomenal": Verstappen und Hamilton schultern Antonelli

Max Verstappen und Rekordweltmeister Lewis Hamilton sorgten auf dem Podest für eines der ikonischsten Bilder der jüngeren Formel-1-Geschichte. Beide Piloten, Mehrfach-Weltmeister mit insgesamt elf Titeln, schulterten Kimi Antonelli und ließen den neuen Champion in Mexiko-Stadt hochleben. "Das war eine unglaubliche Saison. Dieses Podium mit Max und Lewis teilen zu können, ist wirklich unglaublich", sagte Antonelli: "Ich freue mich auf weitere Duelle in der Zukunft."

"Hochgearbeitet": Boll würdigt Zverevs "Aufopferung"

Timo Boll hat Alexander Zverevs Sprung an die Spitze der Tennis-Weltrangliste als "große Bestätigung" für die "Aufopferung" des Hamburgers gewürdigt - und erkennt gewisse Parallelen zu seinem eigenen Weg auf den Tischtennis-Thron. Carlos Alcaraz und Jannik Sinner würden oftmals als "die besseren Spieler" wahrgenommen, sagte Boll im Gespräch mit der FAZ: "So wie zu meiner Zeit die meisten gedacht haben, dass die Chinesen das höhere Potential haben, wenn sie richtig gut spielen. Aber der Konstante in diesem Jahr war Sascha, wie ich es wahrscheinlich damals war. Wir beide haben uns hochgearbeitet."

"Getreten und getreten": Matthäus warnt vor Simeones Atlético

Lothar Matthäus erinnert sich mit Schmerzen an die heißen Duelle mit Diego Simeone und hat den FC Bayern eindringlich vor dem Champions-League-Spiel bei dessen Klub Atlético Madrid am Dienstag (21.00 Uhr/Prime Video) gewarnt. "Der hat getreten und getreten", erzählte der RTL/Sky-Experte aus seiner Profizeit bei Inter Mailand über den damaligen Pisa-Spieler, "da habe ich mir gesagt, da brauchst du hinten und vorne Schienbeinschützer."

Textgröße ändern: