English Woman's Journal - Vor Titel-Showdown: Füchse und Melsungen marschieren unbeirrt

Vor Titel-Showdown: Füchse und Melsungen marschieren unbeirrt


Vor Titel-Showdown: Füchse und Melsungen marschieren unbeirrt
Vor Titel-Showdown: Füchse und Melsungen marschieren unbeirrt / Foto: IMAGO/Uwe Koch - IMAGO/Uwe Koch/SID

Die Füchse Berlin und die MT Melsungen marschieren vor dem Showdown im Titelrennen weiter unbeirrt im Gleichschritt an der Spitze der Handball-Bundesliga. Tabellenführer Berlin unterstrich seine Ambitionen und setzte sich am Montagabend zunächst klar mit 43:28 (21:11) bei Frisch Auf Göppingen durch, Melsungen gewann eine Stunde später das Derby in der eigenen Halle mit 33:27 (20:10) gegen die HSG Wetzlar.

Textgröße ändern:

Die Füchse bleiben vier Partien vor dem Saisonende nur aufgrund der deutlichen besseren Tordifferenz vor Melsungen (beide 50:10 Punkte). Am kommenden Spieltag (29. Mai) trifft das Spitzenduo in Berlin im Kampf um die Meisterschaft im direkten Duell aufeinander.

Eine realistische Chance auf den Titel besitzt aber auch noch der SC Magdeburg, der durch das 34:28 (17:13) gegen die TSV Hannover-Burgdorf in Reichweite blieb (45:11 Punkte). Der Vorjahresmeister hat zwei Spiele weniger als die Konkurrenz absolviert. Magdeburg gab am Montag zudem die Verlängerung mit dem isländischen Topspieler Omar Ingi Magnusson bis 2028 bekannt, er spielt seit 2020 beim SCM.

Die Füchse, die von der ersten Meisterschaft der Klubgeschichte träumen, dominierten die Partie von Beginn an und überrannten Göppingen phasenweise. Schon bis zur Pause erspielte sich das Team von Trainer Jaron Siewert eine Zehn-Tore-Führung. Beim fünften Sieg der Berliner nacheinander waren der zweimalige Welthandballer Mathias Gidsel und Tim Freihöfer mit jeweils acht Treffern die besten Werfer.

Auch Melsungen gab sich in der heimischen Rothenbach-Halle keine Blöße, schon früh zogen die Gastgeber davon. "Jetzt wollen wir auch Meister werden", hatte MT-Sportvorstand Michael Allendorf nach dem dem jüngsten Ausrufezeichen gegen Hannover gesagt. Gegen Wetzlar stach Ian Barrufet mit acht Toren heraus, es war der sechste Sieg in Folge.

Ch.Anderson--EWJ

Empfohlen

Messi schießt Miami zum Sieg

Einmal mehr hat Fußball-Superstar Lionel Messi den Unterschied gemacht. Der Argentinier erzielte für Inter Miami beim 2:1 (0:0) beim Tabellennachbarn New England Revolution in der Major League Soccer das Siegtor (83.) und brachte sein Team damit wieder auf Platz zwei der Eastern Conference. Zudem bereitete Messi den zwischenzeitlichen Ausgleich durch eine seltene Kopfballverlängerung vor.

NHL: Draisaitl eilt mit den Oilers von Sieg zu Sieg

Leon Draisaitl und die Edmonton Oilers bleiben in der Eishockey-Profiliga NHL eine Macht. Das 4:1 bei den New York Rangers war für die Kanadier der siebte Sieg im siebten Auswärtsspiel. Draisaitl trug zwei Vorlagen bei und baute seine persönliche Bilanz auf 28 Scorerpunkte in dieser Saison aus. Ligaweit übertroffen ist der Kölner nur von seinem Mitspieler Connor McDavid (39), der die Oilers im Madison Square Garden nach 50 Sekunden in Führung schoss und das dritte Tor durch Evan Bouchard auflegte. Jener Bouchard steht nun bei 26 Scorern und ist ligaweit die Nummer drei.

NBA: Erster Saisonsieg für Wagners Nets

Basketball-Weltmeister Moritz Wagner hat mit den Brooklyn Nets im sechsten Anlauf den ersten Sieg in der NBA gefeiert. Beim 98:90-Erfolg bei den Indiana Pacers kam der gebürtige Berliner von der Bank in 21 Spielminuten auf 14 Punkte und sechs Rebounds.

Das Formel-1-Reife(n)zeugnis: Mexiko

Kimi Antonelli verwertet in Mexiko seinen zweiten WM-Matchball und ist der jüngste Weltmeister der Formel-1-Geschichte. Max Verstappen gewinnt schon wieder, Ferrari kämpft abermals mit sich selbst. Die Erkenntnisse des 19. WM-Laufs:

Textgröße ändern: