English Woman's Journal - Flick mit Barca kurz vor der Krönung: "Job noch nicht erledigt"

Flick mit Barca kurz vor der Krönung: "Job noch nicht erledigt"


Flick mit Barca kurz vor der Krönung: "Job noch nicht erledigt"
Flick mit Barca kurz vor der Krönung: "Job noch nicht erledigt" / Foto: LLUIS GENE - SID

Trotz des nächsten Statement-Siegs gegen den Erzrivalen drückte Hansi Flick auf die Euphoriebremse. "Wenn man zu einem Verein kommt, hat man immer Ziele, besonders bei Barca, wo man immer Titel gewinnen muss. Der Job ist noch nicht erledigt", sagte der Trainer des FC Barcelona nach dem spektakulären 4:3-Erfolg im Clásico gegen Real Madrid am Sonntag.

Textgröße ändern:

Drei Spieltage vor Saisonende ist den Katalanen die 28. Meisterschaft der Vereinsgeschichte kaum noch zu nehmen, ein Sieg fehlt dem spanischen Topklub zum Titel in La Liga. "Wir wissen nicht, was passieren wird", schränkte Flick ein, doch: "Wir sind in einer guten Position, aber wir brauchen drei weitere Punkte. Darauf konzentrieren wir uns."

Dabei kündigte der Ex-Bundestrainer vor allem defensiv eine Weiterentwicklung in der kommenden Saison an, wie schon in den epischen Halbfinal-Spielen gegen Inter Mailand in der Champions League (Gesamtstand 6:7) lieferte sich sein Team mit den Königlichen einen offenen Schlagabtausch. "Für mich ist es nicht immer lustig, manchmal leide ich wirklich sehr", gab Flick zu.

Verlassen konnte er sich einmal mehr auf seine herausragende Offensive. Nachdem Kylian Mbappé (5./Foulelfmeter, 14.) Real zunächst früh auf Kurs gebracht hatte, drehten Eric García (19.), Lamine Yamal (32.) und Raphinha (34., 45.) die Partie noch vor der Pause zugunsten völlig aufgedrehter Katalanen. Mbappé (70.) sorgte mit seinem dritten Treffer noch einmal für Spannung. Nun winkt Flick in seiner ersten Saison an der Seitenlinie der Blaugrana das nationale Double aus Meisterschaft und Pokalsieg.

"Wir haben die Qualität", sagte Flick, "und wenn wir so spielen wie heute, glaube ich, dass wir es schaffen können."

B.Mclean--EWJ

Empfohlen

12.839 Tage nach Becker: Zverev offiziell die Nummer eins

Am frühen Montagmorgen war es dann auch endgültig offiziell: Alexander Zverev ist Weltranglistenerster. Die ATP wies den Hamburger in ihrem Ranking für die Woche ab dem 2. November erstmals als Nummer eins aus. Genau 12.839 Tage nach Boris Beckers letztem Tag an der Weltspitze am 8. September 1991 sitzt damit wieder ein Deutscher auf dem Tennis-Thron.

NFL: Mahomes und Chiefs verspielen Führung kurz vor Schluss

Lange sahen Patrick Mahomes und die Kansas City Chiefs wie die sicheren Sieger aus, dann kassierte der Star-Quarterback mit seinem Team doch noch die zweite Pleite in Folge in der NFL. Der dreimalige Super-Bowl-Sieger führte im letzten Viertel bei den Denver Broncos mit 24:13, aber mit zwei Touchdowns drehten die Gastgeber das Spiel. Mahomes schaffte es mit der Chiefs-Offense noch bis ein Yard vor die Endzone, dann wurde er vier Sekunden vor Schluss gesackt, es blieb beim 24:28.

Messi schießt Miami zum Sieg

Einmal mehr hat Fußball-Superstar Lionel Messi den Unterschied gemacht. Der Argentinier erzielte für Inter Miami beim 2:1 (0:0) beim Tabellennachbarn New England Revolution in der Major League Soccer das Siegtor (83.) und brachte sein Team damit wieder auf Platz zwei der Eastern Conference. Zudem bereitete Messi den zwischenzeitlichen Ausgleich durch eine seltene Kopfballverlängerung vor.

NHL: Draisaitl eilt mit den Oilers von Sieg zu Sieg

Leon Draisaitl und die Edmonton Oilers bleiben in der Eishockey-Profiliga NHL eine Macht. Das 4:1 bei den New York Rangers war für die Kanadier der siebte Sieg im siebten Auswärtsspiel. Draisaitl trug zwei Vorlagen bei und baute seine persönliche Bilanz auf 28 Scorerpunkte in dieser Saison aus. Ligaweit übertroffen ist der Kölner nur von seinem Mitspieler Connor McDavid (39), der die Oilers im Madison Square Garden nach 50 Sekunden in Führung schoss und das dritte Tor durch Evan Bouchard auflegte. Jener Bouchard steht nun bei 26 Scorern und ist ligaweit die Nummer drei.

Textgröße ändern: