English Woman's Journal - Italiens Politik kämpft im Erhalt des Imola-Rennens

Italiens Politik kämpft im Erhalt des Imola-Rennens


Italiens Politik kämpft im Erhalt des Imola-Rennens
Italiens Politik kämpft im Erhalt des Imola-Rennens / Foto: Giuseppe CACACE - SID

Eine gute Woche vor dem Großen Preis der Emilia-Romagna stemmt sich die italienische Politik gegen das drohende Formel-1-Aus der Traditionsrennstrecke in Imola. "Resignation gehört nicht zum Charakter unserer Region", sagte Michele De Pascale, Präsident der Region Emilia-Romagna, zu der die Stadt Imola gehört. Er habe um ein Treffen mit dem in Imola geborenen Formel-1-Chef Stefano Domenicali gebeten, um über den Verbleib im Rennkalender zu diskutieren.

Textgröße ändern:

"Hier geht es nicht um Geld. Die Region Emilia-Romagna hat bereits einen Betrag für 2026 locker gemacht", sagte De Pascale italienischen Medien. Er handele mit der Unterstützung der italienischen Regierung, die ebenfalls Imola als zweites Italien-Rennen neben Monza im Formel-1-Kalender halten will.

Domenicali hatte kürzlich in einem Radiointerview angedeutet, dass die Traditionsstrecke in der Emilia-Romagna ab 2026 keinen festen Platz mehr im Rennkalender haben dürfte. "Es wird immer schwieriger, zwei Grands Prix im selben Land zu veranstalten, weil das Interesse an der Formel 1 weltweit wächst", begründete der 59-Jährige.

Während das Autodromo Nazionale in Monza einen Vertrag mit der Königsklasse bis 2031 besitzt, läuft die aktuelle Vereinbarung mit Imola nach der Auflage am 18. Mai aus. Eine Verlängerung gilt als unwahrscheinlich. "Das ist eine Situation, mit der wir uns in den kommenden Monaten auseinandersetzen müssen", erklärte Domenicali weiter. Nach dem aufgrund von Überschwemmungen abgesagten Rennen 2023 war zuletzt nicht mehr über einen Nachholtermin für Imola gesprochen worden.

K.McMillan--EWJ

Empfohlen

12.839 Tage nach Becker: Zverev offiziell die Nummer eins

Am frühen Montagmorgen war es dann auch endgültig offiziell: Alexander Zverev ist Weltranglistenerster. Die ATP wies den Hamburger in ihrem Ranking für die Woche ab dem 2. November erstmals als Nummer eins aus. Genau 12.839 Tage nach Boris Beckers letztem Tag an der Weltspitze am 8. September 1991 sitzt damit wieder ein Deutscher auf dem Tennis-Thron.

NFL: Mahomes und Chiefs verspielen Führung kurz vor Schluss

Lange sahen Patrick Mahomes und die Kansas City Chiefs wie die sicheren Sieger aus, dann kassierte der Star-Quarterback mit seinem Team doch noch die zweite Pleite in Folge in der NFL. Der dreimalige Super-Bowl-Sieger führte im letzten Viertel bei den Denver Broncos mit 24:13, aber mit zwei Touchdowns drehten die Gastgeber das Spiel. Mahomes schaffte es mit der Chiefs-Offense noch bis ein Yard vor die Endzone, dann wurde er vier Sekunden vor Schluss gesackt, es blieb beim 24:28.

Messi schießt Miami zum Sieg

Einmal mehr hat Fußball-Superstar Lionel Messi den Unterschied gemacht. Der Argentinier erzielte für Inter Miami beim 2:1 (0:0) beim Tabellennachbarn New England Revolution in der Major League Soccer das Siegtor (83.) und brachte sein Team damit wieder auf Platz zwei der Eastern Conference. Zudem bereitete Messi den zwischenzeitlichen Ausgleich durch eine seltene Kopfballverlängerung vor.

NHL: Draisaitl eilt mit den Oilers von Sieg zu Sieg

Leon Draisaitl und die Edmonton Oilers bleiben in der Eishockey-Profiliga NHL eine Macht. Das 4:1 bei den New York Rangers war für die Kanadier der siebte Sieg im siebten Auswärtsspiel. Draisaitl trug zwei Vorlagen bei und baute seine persönliche Bilanz auf 28 Scorerpunkte in dieser Saison aus. Ligaweit übertroffen ist der Kölner nur von seinem Mitspieler Connor McDavid (39), der die Oilers im Madison Square Garden nach 50 Sekunden in Führung schoss und das dritte Tor durch Evan Bouchard auflegte. Jener Bouchard steht nun bei 26 Scorern und ist ligaweit die Nummer drei.

Textgröße ändern: